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Arthrose-Test: Wie hoch ist Ihr persönliches Risiko?

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Sind Sie Arthrose-gefährdet?  

Testen Sie Ihr Arthrose-Risiko

18.02.2009, 10:31 Uhr | jlu

Arthrose-Test: Wie hoch ist Ihr persönliches Risiko?. Testen Sie Ihr Arthrose-Risiko  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Testen Sie Ihr Arthrose-Risiko (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geschwollene, schmerzende und steife Gelenke - diese Symptome deuten auf Arthrose hin. Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga leiden an dieser Gelenkerkrankung etwa fünf Millionen Deutsche. Über die Ursachen von Arthrose herrscht noch Uneinigkeit. Dass dafür die Abnutzung der Gelenke verantwortlich ist, ist weit verbreitet. Doch in den meisten Fällen wird Arthrose vererbt und kann auch junge Menschen betreffen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und machen Sie den Test von Dr. Jürgen Fischer vom Orthopädischen Zentrum in Darmstadt: Wie hoch ist Ihr Arthrose-Risiko?

Mit dem Alter verschleißen die Gelenke

Egal ob in den Fingern, der Hüfte oder im Knie: Arthrose kann in jedem Gelenk auftreten. Verantwortlich für die Krankheit kann zum einen der natürliche Alterungsprozess der Gelenke sein. Bei vielen Betroffenen ruft allerdings eine vererbte Knorpel-Anfälligkeit die Krankheit hervor: Der Knorpel ist weniger belastbar und leichter angreifbar. Eine Arthrose ist ein komplizierter Vorgang, bei dem sich die Knorpelschicht zwischen den Gelenkknochen abnutzt - bis die Knochen direkt aufeinander reiben. Sind einmal Knorpeldefekte entstanden, bleiben sie nicht nur dauerhaft bestehen, sondern breiten sich immer weiter aus. Denn auch Knorpel altert und kann brüchig werden.

Arthrose durch X- und O-Beine

Daneben gibt es weitere Faktoren, die bereits in jungen Jahren Arthrose auslösen können. So schädigen Fehlstellungen, wie X-und O-Beine oder nicht verheilte Verletzungen die Gelenke. Auch eine regelmäßige Überlastung durch Sport, Übergewicht und schwere körperliche Arbeit erhöhen die Arthroseanfälligkeit. Ein weiterer Risikofaktor ist das Geschlecht: Denn unter den Betroffenen sind mehr Frauen als Männer. Der Grund ist wahrscheinlich die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren.

Die Diagnose kommt meist spät

Da Arthrose über längere Zeit entsteht, ohne dass man etwas davon spürt, wird sie meist erst spät diagnostiziert. Die Deutsche Rheuma-Liga weist daher darauf hin, auch harmlos erscheinende Gelenkveränderungen ernst zu nehmen und möglichst schnell zum Arzt gehen. Typisch für Arthrose ist der so genannte Anlaufschmerz: Beim Loslaufen hat man leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl in Knie oder Hüfte. Diese lassen nach wenigen Schritten nach. Nach einem schmerzfreien Intervall setzen die Beschwerden nach anhaltender Belastung erneut ein. Der Anlaufschmerz ist zu einem Belastungsschmerz geworden.

Auch leichter Schmerz ist ein Warnsignal

Auch geschwollene und steife Gelenke, die auf Druck oder bei Bewegung schmerzen, deuten auf eine Erkrankung hin. Die Schmerzintensität ist dabei unterschiedlich: Am Anfang ist sie schwach, später dann oft unerträglich bis hin zur Bewegungsunfähigkeit. Grundsätzlich ist der Schmerz ein Alarmsignal und deutet auf eine fortgeschrittene Schädigung hin. Viele Betroffene haben außerdem knackende Gelenke und empfinden Nässe und Kälte als unangenehm. Einer Arthrose vorzubeugen ist nicht möglich. Doch wer sich gesund ernährt, Übergewicht reduziert und nur moderat Sport treibt kann den Krankheitsverlauf zumindest positiv beeinflussen.

Lieber bewegen statt schonen

Denn heilbar ist Arthrose ebenfalls nicht. Die Behandlung zielt deshalb darauf ab, die Beschwerden zu bekämpfen, eine Verschlechterung hinauszuzögern und den verbliebenen Knorpel zu erhalten. Hierfür eignen sich neben Wärme- und Kälteanwendungen auch Gelenk schonende Bewegungen wie Schwimmen und Gymnastik. Zur Schmerzbehandlung verschreiben Ärzte meist Tabletten oder Salben. Ist Arthrose bereits fortgeschritten, erfolgt meist der Einsatz eines künstlichen Gelenks. Dieses hält bis zu 20 Jahre und ermöglichen den Patienten in der Regel schmerzfreie Bewegungen.

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