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Grippe: Experten raten schon jetzt zur Impfung

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Grippeimpfung  

Experten raten schon jetzt zur Grippeimpfung

01.09.2009, 17:16 Uhr | dpa

Grippe: Experten raten schon Anfang September zur Impfung. (Foto: dpa)Experten raten schon jetzt zur Grippeimpfung. (Foto: dpa)Das Robert Koch-Institut (RKI) rät, sich bereits jetzt gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Das sei wichtig, damit sich durch eine mögliche Doppelinfektion mit Schweine- und Wintergrippe keine gefährlichen Mutationen bilden können. Besonders Senioren, chronisch Kranken und Menschen mit viel Kontakt zu anderen rät das Institut zur Impfung. "Die Impfstoffe stehen bereit, und es gibt keinen Grund, länger zu warten", sagte Expertin Silke Buda vom RKI. Ein spätere Impfung gegen die Schweinegrippe könne dann folgen.


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Schwere Grippeverläufe im Vorjahr

Die Grippe-Experten vom RKI veröffentlichten in einer Pressekonferenz auch Daten zur vergangenen Grippesaison. Diese Grippewelle war die stärkste seit vier Jahren. Ungewöhnlich war der frühe Start der heftigen Influenza-Aktivität bereits im Dezember 2008. Insgesamt zählte die am RKI angesiedelte Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) während der Grippesaison 2008/09 mehr als 4,2 Millionen zusätzliche Arztbesuche.

Einweisungen in Krankenhaus

1,68 Millionen Menschen zusätzlich mussten sich krankschreiben lassen - und fielen im Schnitt eine Woche lang aus. 18.700 Patienten über das Normalmaß hinaus wurden sogar ins Krankenhaus eingewiesen, das Gros davon war 60 Jahre und älter. "Insgesamt erkranken ältere Menschen zwar seltener, aber die Verläufe sind oft schwerer", erläuterte Brunhilde Schweiger vom Nationalen Referenzzentrum für Influenza am RKI.

Zusammenhang mit Reisen

"Wir müssen damit rechnen, dass im Herbst auch die Fälle der Neuen Grippe wieder zunehmen", sagte RKI-Präsident, Professor Jörg Hacker. Nach einem ersten Höhepunkt der sogenannten Schweinegrippe im Juli gebe es derzeit weniger Neuerkrankungen pro Woche - zuletzt waren es deutschlandweit 238. "Nach wie vor ist der größte Teil davon im Zusammenhang mit Reisen zu sehen." Allerdings sei der Anteil der in Deutschland erworbenen Infektionen auf 25 bis 30 Prozent gestiegen. Impfempfehlungen für die Schweinegrippe werden laut Hacker in den nächsten Tagen von der Ständigen Impfkommission veröffentlicht.

Ganzjährige Grippe-Beobachtung

"Es ist wichtig, dass wir die Grippeentwicklung über das gesamte Jahr hinweg beobachten", betonte Hacker. Bis zu diesem Frühjahr sammelte und veröffentlichte die AGI vor allem im Winterhalbjahr Daten zur Grippe. Künftig werden die Beobachtungspraxen in Deutschland ganzjährig ihre Meldungen ans RKI abgeben. "Das ist für eine Pandemie-Planung auch unerlässlich", sagte Buda. Bislang waren an der Arbeit der AGI indirekt auch vier Pharmaunternehmen beteiligt, was mehrfach Kritik hervorgerufen hatte. Künftig ist die Arbeitsgemeinschaft allein am RKI angesiedelt und wird ausschließlich staatlich finanziert.


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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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