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Sinusitis: So verhindern sie eine Nebenhöhlenentzündung

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Sinusitis  

So verhindern Sie eine Nebenhöhlenentzündung

06.10.2009, 15:55 Uhr | jmi

Ein Schnupfen kann oft zur Sinusitis, einer Nasennebenhöhlenentzündung werden. (Foto: Archiv)Ein Schnupfen kann oft zur Sinusitis werden. (Foto: Archiv)Nur ein harmloser Schnupfen - Das sagen viele, wenn die Nase ein bisschen läuft. Von wegen! Daraus kann schnell eine Nasennebenhöhlenentzündung werden. Dann ist die Nase nicht nur zu, sondern es drückt auch unter den Wangenknochen, der Kopf schmerzt und im schlimmsten Fall bekommt man sogar Fieber. Immer mehr Menschen haben Probleme damit, sodass Ärzte schon von einer neuen Volkskrankheit sprechen. Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen, damit der Schnupfen tatsächlich nur ein Schnupfen bleibt.

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Die Schleimhaut schwillt an, der Schleim staut sich

Eine Nasennebenhöhlenentzündung oder Sinusitis -wie sie in der Fachsprache heißt- entsteht dann, wenn der Schleim aus den Nasennebenhöhlen nicht ungehindert abfließen kann. Normalerweise ist das kein Problem, da die Nasennebenhöhlen gut belüftet sind und das Sekret über die Nase ablaufen kann. "Bei einer Virusinfektion, wie dem Schnupfen, schwellen die Schleimhäute aber an.", erklärt Professor Wolf Jürgen Mann, HNO-Experte der Uniklinik Mainz. "Dann staut sich das Sekret in den Nasennebenhöhlen und dort sammeln sich Bakterien." Die fühlen sich im angestauten Schleim wohl und vermehren sich.

Nasentropfen und Salzspülungen

Hat der Schnupfen also erst einmal zugeschlagen, ist es wichtig, dass die Schleimhäute abschwellen und das Sekret abfließen kann. Hierfür rät Mann zu abschwellende Nasentropfen. "Gleichzeitig sollte man die Nase mit Kochsalzlösungen durchspülen." Bei Nasentropfen ist außerdem Vorsicht geboten: Sie können abhängig machen und die Schleimhäute austrocknen. Also spätestens nach einer Woche auf die Tropfen verzichten und bei natürlichen Spülungen aus Wasser und Salz bleiben.

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Lieber Hochziehen statt Schnäuzen

Um eine Sinusitis zu verhindern sollten Sie bei einem Schnupfen außerdem nicht noch mehr Schleim in die Gänge befördern. Das passiert häufig bei falschem Naseputzen. Prinzipiell gilt: Immer vorsichtig ausatmen, nicht trompeten oder mit Gewalt ins Taschentusch schnäuzen. Doch egal, wie behutsam man sich schnäuzt, durch den Druck kann der Schleim leicht in die Nebenhöhlen geraten. Am besten ist es daher – so unangenehm das klingt – den Dingen einfach freien Lauf zu lassen. Deshalb rät HNO-Experte Mann: "Lieber die Nase hochziehen, als schnäuzen!" Wenn Sie also ungestört sind, verzichten sie lieber aufs Taschentuch. Und sonst: vorsichtig abtupfen.

Zur Not Antibiotika

"Wenn ein Schnupfen länger andauert als zehn Tage, kann man davon ausgehen, dass er sich auf die Nasennebenhöhlen ausgeweitet hat." sagt Mann. Wen die Sinusitis also trotz aller Vorbeuge-Maßnahmen erwischt, der sollte weiterhin Nasentropfen benutzen und die Nase regelmäßig spülen. "Wenn die Schmerzen allerdings zu groß werden oder der Schleim eitrig ist, sollte man in Absprache mit dem Arzt zusätzlich ein Antibiotikum einnehmen" so Mann. Außerdem kann Inhalieren den Schleim lösen, zum Beispiel mit Kamillenaufgüssen. Und Sie sollten viel trinken, um die ohnehin von den Nasentropfen strapazierten Schleimhäute nicht weiter austrocknen zu lassen.

Vorsorge durch Grippe-Impfung

Wenn eine Nasennebenhöhlenentzündung häufiger als drei bis vier Mal im Jahr auftritt oder länger als sechs Wochen dauert, ist sie chronisch. "Häufig sind es Menschen, die unter Allergien leiden oder eine Aspirinunverträglichkeit haben, die mehrfach an der Sinusitis erkranken." Dann können gegebenenfalls allergiehemmende Medikamente weiterhelfen. Wer nicht zur Gruppe dieser Risikopatienten gehört, kann mit einfacheren Mitteln vorbeugen: "Zum Beispiel durch eine Grippe-Impfung, die vor Schnupfen und somit dem Anschwellen der Schleimhäute schützt." rät Mann. Und beim ersten Anzeichen eines Schnupfens ruhig sofort zu Nasentropfen greifen.


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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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