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Stress erhöht das Schlaganfall-Risiko

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Schlaganfall  

Stress erhöht das Schlaganfall-Risiko

09.10.2009, 14:27 Uhr | AP/t-online

Schlaganfall: Risikofaktoren und Symptome. (Foto: imago)Wer im Stress ist, hat ein höheres Schlaganfall-Risiko. (Foto: imago)200.000 Deutsche erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Damit ist diese Krankheit nach Krebs und Herzinfarkten die dritthäufigste Todesursache. Eine schwedische Untersuchung ergab jetzt, das starker Stress langfristig das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen kann. Für ihre Studie befragten die Mediziner 560 Schlaganfall-Patienten zu ihrer psychischen Belastung in den letzten fünf Jahren. Die Betroffenen konnten sich eher an dauerhaften Stress erinnern, als Probanden, die keinen Schlaganfall erlitten hatten.

Video Erste Hilfe bei Schlaganfall
Test Wie gestresst sind Sie?



Stress führt zu ungesunder Lebensweise

"Wir fanden eine unabhängige Verbindung zwischen selbst empfundenem Stress und Schlaganfall", sagt die Neurologin Katarina Jood von der Sahlgrenska Akademie in Göteborg. Für den Zusammenhang hat die Medizinerin in der Zeitschrift "BMC Medicine" zwei Erklärungen: Einerseits könne Stress zu ungesundem Verhalten beitragen, wie Rauchen, wenig Bewegung oder schlechter Ernährung. Andererseits beeinflusse die Belastung aber auch Stoffwechselprozesse und begünstige Bluthochdruck.

Lähmungen und Sprachstörungen sind typische Symptome

Ein Schlaganfall ist eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Diese entsteht, wenn ein Gefäß zum oder im Gehirn verstopft ist. Das führt zu einem Sauerstoffmangel in den Nervenzellen, die deshalb absterben können. Typische Symptome für einen Schlaganfall sind Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Bewusstlosigkeit oder Unsicherheiten beim Gehen. Bei solchen Körperreaktionen sollte man auf jeden Fall ein Arzt aufsuchen.

Schlaganfall zeigt sich bei Frauen anders

Es gibt zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Risikofaktoren, die zum Anfall führen. Bei Männern sind es verengte Herzkranzgefäße, ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes und Rauchen. Bei Frauen führt eher ein hoher Blutdruck zum Schlaganfall. Außerdem können bei Frauen die Symptome eines Schlaganfalls anders sein: Bei ihnen treten viel häufiger Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Auch Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Luftnot kommen bei Frauen häufig vor.

Gesunde Lebensweise beugt Schlaganfall vor

Beide Geschlechter können einen Schlaganfall durch eine gesunde Lebensweise vorbeugen. Fettarmes Essen, viel Bewegung und der Verzicht aufs Rauchen schonen die Blutgefäße. Das mindert auch das Risiko für eine Verstopfungen der Adern. In seltenen Fällen kann ein Schlaganfall auch durch eine Blutung im Gehirn ausgelöst werden. Diese Form des Schlaganfalls lässt sich nicht durch gesunde Lebensweise vermeiden.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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