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Schweinegrippe: Nur 12 Prozent der Deutschen wollen sich impfen lassen

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Schweinegrippe  

H1N1: Nur 12 Prozent wollen sich impfen lassen

17.10.2009, 09:30 Uhr | AP/dpa/t-online.de

Im Umgang mit der Schweinegrippe-Impfung sind sich die Deutschen uneinig. (Foto: ddp)Im Umgang mit der Schweinegrippe-Impfung sind sich die Deutschen uneinig. (Foto: ddp)Gut eine Woche vor Beginn der bundesweiten Impfaktion gegen die Schweinegrippe sind die Menschen in Deutschland mehrheitlich skeptisch. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger hält eine Impfung gegen das H1N1-Virus nicht für nötig, wie eine Umfrage ergab. Nach der Diskussion über mögliche Nebenwirkungen bestellte Thüringen zusätzlich Impfdosen ohne Zusatzstoffe. Ärzte mahnten derweil, die bevorstehende Saison der normalen Grippe nicht zu unterschätzen und sich auch dagegen impfen zu lassen.


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Massenimpfungen sollen am 26. Oktober beginnen

39 Prozent der Bundesbürger würden sich auf keinen Fall impfen lassen und etwa jeder Vierte, 27 Prozent, würde wahrscheinlich nicht zur Impfung gehen, ergab eine Umfrage von Infratest dimap für das ARD-"Morgenmagazin". Jeder Zweite macht sich demnach überhaupt keine Sorgen wegen der Schweinegrippe. Nur 19 Prozent würden sich wahrscheinlich mit einer Impfung schützen. Immerhin 12 Prozent der 1.000 Befragten sind sich ganz sicher, dass sie eine Impfung wollen. Die Massenimpfungen sollen am 26. Oktober beginnen.

"Impfstoff ist nicht schädlich"

Thomas Schulz, Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums, sagte MDR Info, zu den bisher bestellten 50 Millionen Impfdosen seien zusätzlich weitere Impfstoffe ohne Zusatzstoffe bestellt worden. Es handele sich um eine kleinere Menge, die im November zur Verfügung stehe. Damit habe der Arzt dann "ein Mittel für die Mehrheit der Menschen ohne Vorerkrankung zur Verfügung und ein Mittel für besonders empfindliche Menschen". Schulz betonte, alle Impfstoffe seien "gleichermaßen sicher. So wie es verschiedene Kopfschmerztabletten gibt, gibt es auch verschiedene Impfstoffe".

Mögliche Nebenwirkungen seien Rötungen oder Kopfschmerzen

Bei Impfstoffen mit Zusatzstoffen könnten als Nebenwirkungen leichte Rötungen oder leichte Kopfschmerzen auftreten. Diese Nebenwirkungen seien aber unerheblich im Vergleich zu einer Grippe-Erkrankung. Kritik an der Impfung war entstanden, nachdem Bedenken laut wurden, der Wirkungsverstärker enthaltende Impfstoff könnte vor allem für Schwangere nicht geeignet sein.

Normale Grippe nicht unterschätzen

Angesichts der bevorstehenden Grippesaison riefen Ärzte zur Impfung auf. Die Gefahr einer Epidemie der saisonalen Grippe gehe in der Diskussion um die Schweinegrippe fast unter, kritisierte Nikolaus Frühwein, Präsident der bayerischen Gesellschaft für Impfwesen. "Die normale Grippeimpfung ist wichtiger denn je", sagte er. Denn niemand könne vorhersagen, was passiere, wenn das Virus der saisonalen Grippe und das der Schweinegrippe aufeinandertreffen. So könne es etwa zu einem schwereren Verlauf der herkömmlichen Grippe kommen. Frühwein warnte davor, die saisonale Grippe angesichts der Schweinegrippe zu unterschätzen. Auch die normale Grippe könne lebensbedrohlich werden und koste jährlich etwa 8.000 bis 10.000 Menschen das Leben.

Chronologie Die Schweinegrippe in Deutschland

Experte rät: Gegen beide Grippenarten sich impfen lassen

Frühwein rief dazu auf, sich bereits jetzt - noch vor Beginn der Impfung gegen Schweinegrippe am 26. Oktober - gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Später sollte dann eine Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe folgen. Jedoch sollte zwischen einer Impfung gegen die saisonale Grippe und einer Schweinegrippeimpfung mindestens 14 Tage liegen, empfiehlt Frühwein. Der Grund sei, dass man noch nicht wisse, ob beide Impfungen gleichzeitig gut verträglich seien. Bei der Schweinegrippeimpfung könnten als Nebenwirkungen Schmerzen im Arm auftreten. Mit ernstzunehmenden Problemen werde nicht gerechnet.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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