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Leber: Übergewicht und Alkohol lösen schwere Leberschäden aus

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Leber  

Ist Ihre Leber in Gefahr?

13.09.2010, 09:24 Uhr | cme

Leber: Übergewicht und Alkohol lösen schwere Leberschäden aus. Leber: Alkohol, Fettleber und Hepatitis schaden der Leber. (Quelle: Archiv)

Nicht nur Alkohol schadet der Leber. (Quelle: Archiv)

Fettleber, Leberzirrhose, Leberkrebs: Millionen Deutsche sind leberkrank ohne es zu wissen - mit dramatischen Folgen. Bleiben Leberschäden unentdeckt, kann sich daraus eine lebensbedrohliche Leberzirrhose oder Leberkrebs entwickeln. Oftmals ist eine zu spät erkannte Hepatitis-Infektion Auslöser für den Krebs. Auch Übergewicht und Alkohol können zu Leberschäden führen. Testen Sie hier, ob Ihre Leber auch gefährdet ist.

Leberkrankheiten schmerzen nicht

Da die Leber kein Schmerzempfinden hat und die Symptome oftmals unspezifisch sind, werden Lebererkrankungen oft erst spät entdeckt. Akute Leberentzündungen können zudem schleichend chronisch werden, was zu Leberzirrhose und schlimmstenfalls zu einem Leberkrebs führen kann. In einer Studie der Universität Greifswald wiesen 25 Prozent der mehr als 4.000 Teilnehmer erhöhte Leberwerte auf. "Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung in Deutschland haben damit mehrere Millionen Menschen Zeichen einer Leberentzündung", sagt Michael Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Die Früherkennung von Leberkrankheiten müsse daher verbessert werden. Deshalb fordern Experten, einen einfachen Bluttest auf bestimmte Leberwerte in den Check-Up 35 aufzunehmen.

Nur jeder Fünfte weiß von der Krankheit

Die Deutsche Leberstiftung schätzt, dass nur jeder Fünfte überhaupt von seiner Lebererkrankung weiß. Neben dem schmerzfreien Verlauf ist ein Grund hierfür auch in der Stigmatisierung von Leberkrankheiten zu suchen: Vielen Patienten werde pauschal ein zu hoher Alkohol- oder Drogenkonsum unterstellt. Dabei können Leberkrankheiten jeden Menschen zu jeder Zeit treffen. Frühzeitig erkannt lassen sich allerdings viele Lebererkrankungen sehr wirksam behandeln. Für Hepatitis C beispielsweise gibt es inzwischen sehr wirksame Therapien. Je nach Situation können heute zwischen 50 und 90 Prozent der Hepatitis-C-Patienten geheilt werden. Bei chronischer Hepatitis B könne durch die Behandlung zumindest die Virenmenge gesenkt und Spätfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs verhindert werden.

Lebererkrankungen oft mit unspezifischen Symptomen

Ein weiterer Grund dafür, dass viele Lebererkrankungen erst spät erkannt werden, sind die unspezifischen Symptome: Müdigkeit, Appetitlosigkeit und ein Druckgefühl im rechten Oberbauch sind Anzeichen, die wenig aussagen. Eine Gelbfärbung der Haut oder der Augen ist dagegen typisch für Leberschäden. Das Fatale: Nur wenn die Schäden nicht zu weit fortgeschritten sind, kann sich die Leber wieder erholen. In jedem Fall sollten Sie bei Beschwerden zum Arzt gehen. Wenn Sie übergewichtig sind, an Diabetes leiden oder regelmäßig Alkohol trinken, sollten Sie jedes Jahr Ihre Leberwerte kontrollieren lassen. Zur Risikogruppe gehören zudem Menschen mit Hepatitis oder Empfänger von Blutspenden aus den Jahren 1990 oder früher.

So schützen Sie die Leber

Nicht nur Alkohol und Fett schaden der Leber. Auch Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, oder Pilz- und Umweltgifte können Leberschäden hervorrufen. Da Lebererkrankungen oft durch Viren ausgelöst werden, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche Impfung sprechen. Gut für die Leber sind eine gesunde, fettarme Ernährung mit viel Obst, Gemüse und alkoholfreien Getränken. Auch regelmäßige Bewegung stärkt die Leberfunktion.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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