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Bluthochdruck: Die wichtigsten Vorsorgemethoden gegen Bluthochdruck

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Bluthochdruck  

Bluthochdruck - Wie man ihn im Schach hält

07.02.2011, 15:35 Uhr | jmi

Bluthochdruck: Die wichtigsten Vorsorgemethoden gegen Bluthochdruck. Ein gesunder Lebenswandel beugt Bluthochdruck vor (Foto: imago)

Ein gesunder Lebenswandel beugt Bluthochdruck vor (Foto: Imago)

In Deutschland leiden mehr als 45 Prozent der Erwachsenen an arterieller Hypertonie, also Bluthochdruck. Das ist eine der höchsten Bluthochdruckraten der Welt. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa wissen jedoch nur drei von 100 Menschen, dass Bluthochdruck die häufigste Ursache für Gefäßerkrankungen und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall ist. Das Tückische: Bluthochdruck bemerkt man zunächst nicht. Doch man kann vorbeugen. Wir sagen wie.


Bluthochdruck ist keine Kleinigkeit

Man schätzt, dass nur die Hälfte aller Betroffenen von ihrer Erkrankung weiß. Häufig wird der Bluthochdruck erst erkannt, wenn die Gefäße bereits geschädigt sind und sich Anzeichen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bemerkbar machen: Atemnot, Schwindel, Ohrensausen, Brustenge oder Kopfschmerzen. Obwohl er so riskant ist, schätzen viele Menschen einen hohen Blutdruck als Bagatell-Erkrankung ein und gehen nicht zum Arzt. Ein erhöhter Blutdruck ist jedoch behandlungsbedürftig, schließlich drohen Schlaganfall und Herzinfarkt. "Das Gefährliche ist, dass ein erhöhter Blutdruck, insbesondere in der Anfangsphase der Erkrankung, keine Beschwerden bereitet. Deshalb sollte jeder seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren, zum Beispiel in der Apotheke oder beim Arztbesuch", sagt Dr. Peter Düker, Arzt bei der Techniker Krankenkasse.

Ernährung mit Ballaststoffen und Vitaminen

Wer bereits unter Bluthochdruck leidet oder ihm vorbeugen will, sollte besonders auf einen gesunden Lebenswandel achten. Allem voran: Übergewicht vermeiden. Ist ein Mensch übergewichtig, ist jedes zusätzliche Kilogramm eine Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Langfristig abnehmen und den Blutdruck normalisieren kann man mit einer ballaststoff- und vitaminreichen Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, fettarmen Milchprodukten und wenig Fleisch. Würzen Sie statt mit Salz mit Kräutern und genießen Sie Alkohol nur in Maßen, da auch er den Blutdruck hebt.

Ausdauersport beugt Bluthochdruck vor

Sport trainiert Herz und Kreislauf, regt den Stoffwechsel an und normalisiert so den Blutdruck. Gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen, Walken oder Schwimmen, im Idealfall dreimal pro Woche. Raucher sollten außerdem Acht geben: Nikotin schädigt die Blutgefäße und sie verengen sich. Dadurch muss das Herz vermehrt schlagen, um das Blut durch die Gefäße zu transportieren. Die Folge ist ein erhöhter Blutdruck.


Stress ist Gift fürs Herz-Kreislaufsystem

Ein wesentlicher Faktor für Bluthochdruck ist Stress. Bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet, die verschiedene körperliche Reaktionen anstoßen: Das Herz schlägt schneller, Gehirn und Lunge werden besser versorgt, die Sinne geschärft. Ist der Stress jedoch zu groß und hält lange an, wirken sich die Hormone negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus. Die Blutgefäße verengen sich. Daraus können Bluthochdruck oder gar ein Herzinfarkt folgen. Um mit Stress besser umgehen zu können oder ihn am besten gar nicht erst aufkommen zu lassen, eignet sich Sport aber auch Yoga oder autogenes Training.

Der Teufelkreis Bluthochdruck

Das tückische am Bluthochdruck: Er mündet in einen Teufelkreis. Bleibt er längere Zeit unbehandelt, kann das  zu weiteren Schäden und Ablagerungen in den Blutgefäßen führen. Die Gefäße werden enger und starrer. Um den Körper weiterhin mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, muss das Herz vermehrte Pumparbeit leisten. Diese wiederum lässt den Blutdruck weiter in die Höhe steigen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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