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Bluthochdruck: Wie hoch ist Ihr Hypertonie-Risiko?

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Machen Sie den Test: Wie hoch ist Ihr Bluthochdruck-Risiko?

08.02.2011, 12:23 Uhr | jlu/t-online

Bluthochdruck: Wie hoch ist Ihr Hypertonie-Risiko?. Bluthochdruck: Jeder zweite Betroffene weiß nicht, dass er zu hohe Werte hat. (Foto: dpa)

Bluthochdruck: Jeder zweite Betroffene weiß nicht, dass er zu hohe Werte hat. (Foto: dpa)

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit: Etwa jeder vierte Deutsche ist betroffen, im Alter hat sogar jeder Zweite zu hohe Werte. Viele wissen jedoch nicht, dass auch sie betroffen oder gefährdet sind. Doch das ist gefährlich, denn unbehandelte Hypertonie erhöht das Risiko für Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Professor Martin Middeke vom Hypertoniezentrum München hat einen Test entwickelt, mit dem Sie Ihr Erkrankungsrisiko ermitteln können. Testen Sie hier das Bluthochdruck-Risiko für Frauen und das Bluthochdruck-Risiko für Männer.

Warnsignale für Bluthochdruck ernst nehmen

Hoher Blutdruck tut nicht weh, im Gegenteil: Viele Betroffene fühlen sich wach und fit. Deshalb nehmen die meisten Warnsignale wie Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Kurzatmigkeit oder Nervosität nicht ernst. Wer wiederholt unter diesen Beschwerden leidet, sollte aber unbedingt zum Arzt gehen und die Ursachen klären lassen.

Blutdruck ab 45 regelmäßig messen

Wichtig ist zudem, dass jeder seinen Blutdruck beim Arzt kontrollieren lässt. Besonders wichtig seien die Messungen bei Menschen über 45 Jahren, Übergewichtigen und Patienten mit anderen Risikofaktoren wie Diabetes oder Fettstoffwechsel-Erkrankungen, sagt Professor Hermann Haller, Vorsitzender der Deutschen Hochdruckliga. Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Bei Werten von über 140 mmHg (oberer Wert) beziehungsweise über 90 mmHg (unterer Wert) liegt leichter Bluthochdruck vor, der bereits behandelt werden sollte. Steigen die Werte über 180/105 mmHg, liegt eine schwere Hypertonie vor.

Ursachen für hohen Blutdruck sind oft unbekannt

In 90 bis 95 Prozent der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck feststellen. Mediziner vermuten, dass neben genetischen Faktoren auch ein ungesunder Lebensstil eine große Rolle spielt. So kann Übergewicht ebenso wie Stress, Schlafmangel oder Alkohol den Blutdruck in die Höhe treiben. Auch zu viel Salz und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko erheblich, erklärt Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité. Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten kann ein konkreter Auslöser festgestellt werden, zum Beispiel Nierenschäden, hormonelle Störungen oder die Einnahme von Medikamenten.

Abnehmen statt Medikamente

Um Bluthochdruck zu senken muss man nicht zwangsläufig zu Medikamenten greifen. Wer abnimmt, sich regelmäßig bewegt und fettarm ernährt, kann das Erkrankungsrisiko senken. Auch eine kaliumreiche und natriumarme Ernährung hilft: Sie bewirkt eine vermehrte Wasserausscheidung, eine Entspannung der Gefäße und dadurch eine Blutdrucksenkung. Kalium steckt in Obst (Bananen), Gemüse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Reis und Getreide. Die pflanzlichen Lebensmittel sind zudem natriumarm. Natürliche Mineralwässer können hingegen einen hohen Natriumgehalt aufweisen. Bluthochdruckpatienten sollten deshalb zu Wasser mit weniger als 100 Milligramm Natrium pro Liter greifen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie man Bluthochdruck natürlich senken kann.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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