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Zucker schadet der Leber

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Zucker macht die Leber krank  

Zucker schadet der Leber

11.09.2012, 13:20 Uhr | lac, jlu

Zucker schadet der Leber. Leber: Alkohol, Fettleber und Hepatitis schaden der Leber. (Quelle: Archiv)

Nicht nur Alkohol schadet der Leber. (Quelle: Archiv)

Alkohol gilt als einer der größten Risikofaktoren für eine Lebererkrankung. Doch was viele nicht wissen: Auch eine falsche Ernährung kann die Leber schädigen. So erkranken immer mehr Menschen an der sogenannten Fettleber. Diese kann Leberkrebs auslösen. Im schlimmsten Fall versagt das Organ völlig, und das kann tödlich enden.

Möglichst wenig Zucker, Fett und Weißmehl

Alkohol ist immer noch der häufigste Auslöser für eine kranke Leber. Männer sollten deshalb nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen viertel Liter Wein am Tag trinken. Frauen sogar nur die Hälfte davon konsumieren. Wer die Leber schonen will, sollte aber nicht nur seinen Alkoholkonsum einschränken. Wichtig ist auch eine gesunde Ernährung. Denn alles, was der Körper aus Lebensmitteln aufnimmt, wird durch die Leber geschleust. Nährstoffe, die der Körper nicht braucht, speichert die Leber. Bei einem Überschuss an Fett und Zucker kommt es auf Dauer zur Fettleber. Eine ausgewogene Mischkost mit viel Gemüse und Vollkornprodukten hilft, der Fettleber vorzubeugen. Auch Obst ist gut - allerdings mit Einschränkungen: Denn Fruchtzucker in großen Mengen schadet der Leber. Deshalb sollte man auf Obstsäfte und Fruchtsaftgetränke lieber verzichten, denn sie enthalten besonders viel Fruchtzucker. Insgesamt sollte man mit Zucker sparsam umgehen. Auch Brot und Nudeln aus Weißmehl sowie geschälten Reis sollte man meiden. Wichtig ist zudem, sich möglichst fettarm zu ernähren.

Übergewicht macht die Leber krank

Eine gesunde Ernährung ist doppelt gut für die Leber, denn sie hält auch schlank. Übergewicht ist der dritthäufigste Auslöser für eine kranke Leber. Und die Zahl der Patienten, die deswegen an einer Fettleber erkranken, steigt. Experten schätzen, dass Übergewicht spätestens in ein paar Jahren Alkohol als Hauptursache für Leberschäden verdrängt haben wird. Der Grund: Immer mehr Deutsche sind zu dick. Rund 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen tragen zu viel Gewicht mit sich herum. Schätzungen zufolge entwickelt mindestens die Hälfte der Übergewichtigen eine Fettleber.

Impfung gegen Hepatitis schützt die Leber

Akute und chronische Hepatitis des Typs B und C sind die zweithäufigste Ursache für Leberschäden: Etwa eine Million Deutsche sind von der Leberentzündung betroffen. Deshalb ist es wichtig, sich gegen Hepatitis B impfen zu lassen. Hepatitis B wird vor allem über Körperflüssigkeiten wie Speichel, Blut, Sperma oder Tränen übertragen. Deshalb können das gemeinsame Benutzen von Nagelscheren, Rasierapparaten oder Zahnbürsten genauso zu einer Infektion führen wie unsauberes Tätowier- und Piercingbesteck. Eine Impfung gegen Hepatitis C ist hingegen noch nicht möglich. Eine Ansteckung mit dem Hepatitis C-Virus geschieht in den meisten Fällen durch Blut- oder Sexualkontakt.

Auch Medikamente schaden der Leber

Leberschäden durch Medikamente kommen zwar öfter vor, im Vergleich zu den bereits genannten Ursachen, sind sie aber eher nebensächlich. Unterschätzen sollte man Arzneimittel aber nicht. So hat eine Studie gezeigt, dass eine Dosis von 150 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht zu Leberversagen führen kann. Ärzte und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfehlen deshalb, sich vor der Einnahme von Paracetamol und anderen Schmerzmedikamenten von einem Arzt beraten zu lassen. Und auch bestimmte Antibiotika, Mittel gegen Epilepsie oder das Herzmedikament Marcumar können Leberschäden verursachen.

Pflanzliche Präparate sind nicht immer harmlos

Nahrungsergänzungsmittel sollte man nur sparsam verwenden, da sie ebenfalls der Leber schaden können. Gerade pflanzliche Präparate sind nicht immer harmlos. Bei empfindlichen Personen können die Inhaltsstoffe die Leberfunktion beeinträchtigen. Da sie zu Leberversagen führen können, sollte man zum Beispiel Mittel mit Johanniskraut-Extrakt nicht zu oft einnehmen. Auch bei dem als gesund und heilend angepriesenen Noni-Saft ist Vorsicht geboten. Riskant sind zudem Mittel zur Gewichtsreduktion, weil sie zum so genannten Jojo-Effekt führen: Das bringt den Fettstoffwechsel durcheinander und schadet so der Leber. Präparate aus der Pfefferpflanze Kava Kava hat das BfArM wegen seiner leberschädigenden Wirkung sogar verboten.

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