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Bei Bindehautenzündung was tun? Symptome und Behandlung

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Medizin  

Bindehautentzündung: Was tun bei geröteten und juckenden Augen?

13.04.2016, 16:10 Uhr | tm (CF)

Bei Bindehautenzündung was tun? Symptome und Behandlung. Bei Bindehautentzündungen schnell zum Arzt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Bindehautentzündungen schnell zum Arzt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn die Augen gerötet sind, jucken oder sogar brennen, liegt meist eine Bindehautentzündung vor. Die Ursachen sind unterschiedlicher Natur: Schuld können Bakterien oder Viren sein, doch auch Allergien oder simple Zugluft kommen als Auslöser infrage. Der Ursache entsprechend fällt dann die Behandlung aus.

Bindehautentzündung vom Arzt abklären lassen

Grundsätzlich gilt: Bei Beeinträchtigungen der Augen, die über eine leichte Rötung hinausgehen, sollten Sie stets einen Arzt aufsuchen und die Symptome abklären lassen. Laut dem NDR-Gesundheitsmagazin "Visite" kann eine Bindehautentzündung nämlich auch Anzeichen einer anderen schwerwiegenderen Krankheit wie dem Grünen Star oder eine Schilddrüsenfehlfunktion sein.

Welche Therapien gibt es

Sobald dies ausgeschlossen ist, können Sie mit der Therapie beginnen. Liegt eine bakterielle Entzündung vor, kommt häufig zunächst eine Tränenersatzflüssigkeit zum Einsatz, denn die entzündete Schleimhaut produziert eventuell nicht mehr genug Flüssigkeit, um das Auge beweglich zu halten. Außerdem sollten Sie morgendlich die Lidränder mit lauwarmem und abgekochtem Wasser reinigen.

Verschafft dies keine Besserung, kommt ein Antibiotikum in Form von Augentropfen oder -salbe zum Einsatz, das Sie unbedingt weitere drei bis vier Tage auch nach Abklingen der Symptome weiter verwenden müssen. Um eine Ansteckung anderer sowie einen erneuten Ausbruch der Augenkrankheit zu vermeiden, sollten Sie auf eine strenge Handhygiene achten. Verwenden Sie beispielsweise Einmal-Handtücher aus Papier.

Isolation bei viraler Bindehautentzündung

Sind Viren für die juckende Bindehaut verantwortlich, muss dies beim Gesundheitsamt gemeldet werden, berichtet der Bayerische Rundfunk in seinem Magazin "Gesundheit!". Diese Form der Erkrankung der Augen ist hochansteckend, sodass Patienten über einen Zeitraum von zwei Wochen isoliert werden müssen. Auf diese Weise und durch strenge hygienische Maßnahmen soll eine epidemische Ausbreitung verhindert werden. Antivirale Medikamente sorgen derweil für eine Abheilung der Erkrankung.

Therapie: Wenn Allergien juckende Augen verursachen

Ist eine Allergie oder Zugluft für die juckenden Augen verantwortlich, kommt ebenfalls künstliche Tränenflüssigkeit zum Einsatz, um das Auge beweglich zu halten. Bei einer Allergie verschreibt Ihnen der Arzt zusätzlich ein Antiallergikum. Vermeiden Sie anschließend nach Möglichkeit den Kontakt zu dem auslösenden Stoff.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, sich bei einer Bindehautentzündung nicht mit den Händen die juckenden Augen zu reiben. Wer stattdessen häufiger bewusst blinzelt, versorgt das Auge mit Flüssigkeit und vermeidet, dass Bakterien ins Auge gelangen können. Außerdem lassen sich so die Hygienemaßnahmen leichter einhalten: Im Auge befindliche Bakterien gelangen so auch nicht über den entgegengesetzten Weg der Hände an Gegenstände wie Türklinken. So halten Sie die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen gering.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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