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Fructoseintoleranz: Tipps zur Ernährung

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Unverträglichkeit  

Fructoseintoleranz: Tipps zur Ernährung

09.04.2013, 14:51 Uhr | jh (CF)

Fructoseintoleranz: Tipps zur Ernährung. Obst sollten Sie unbedingt vermeiden (Quelle: imago/CandyBox)

Obst sollten Sie unbedingt vermeiden (Quelle: CandyBox/imago)

Menschen mit einer Fructoseintoleranz können Fruchtzucker nicht ideal verwerten. Es gibt zwei Formen der Unverträglichkeit: die intestinale und die hereditäre Fructoseintoleranz. Beachten Sie hier einige Tipps, um mit dem jeweiligen Befund besser leben zu können.

Zwei Varianten der Fructoseintoleranz

Die intestinale Fructoseintoleranz ist die am weitesten verbreitete Unverträglichkeit von Fruchtzucker, die der Mensch im Laufe des Lebens entwickeln kann. Der Körper kann durch die Ernährung den Fruchtzucker hierbei nicht richtig über den Dünndarm verwerten. Er gelangt in den Dickdarm, wo ihn Bakterien zersetzen – folglich kann es zu Beschwerden wie Blähungen oder Durchfall kommen.

Viel seltener ist die hereditäre Fruchtzucker-Unverträglichkeit, die erblich bedingt ist und oft schon bei Babys auftritt ist. Sie ist medikamentös nicht behandelbar und besteht laut der "Apotheken Umschau" das ganze Leben lang. Betroffene müssen bei einer Therapie weitestgehend auf fruchtzuckerhaltige Nahrung verzichten. (Histaminintoleranz: Ernährungstipps)

Therapie: Ernährungsberater können helfen

Stellt Ihr Arzt eine Unverträglichkeit fest, sollte er Sie zu einem Ernährungsberater schicken. Dieser gibt Ihnen Tipps und erklärt Ihnen, von welchen Essgewohnheiten Sie besser Abstand halten sollten – und wie Sie sich fortan gesund ernähren können. Eine Möglichkeit ist, dass Sie eine vierwöchige Therapie machen, bei der Sie bis zu vier Wochen möglichst auf Fruchtzucker verzichten. Sie schreiben in einem täglichen Ernährungsprotokoll auf, welche Mahlzeiten Sie zu sich nehmen. Daraufhin folgt die Testphase, in der Sie nach und nach wieder fructosehaltige Speisen zu sich nehmen. So erfahren Sie, welche Lebensmittel Sie gut vertragen und welche nicht.

Tipps zur Auswahl der Lebensmittel

Liegt bei Ihnen eine Fructoseintoleranz vor, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Vermeiden Sie Süßigkeiten aller Art sowie fructosehaltige Lebensmittel, insbesondere Birnen, Äpfel, Mangos, Trauben, Honig, Frucht- und Gemüsesäfte. Fructose lässt sich als Bestandteil aber noch in zahlreichen anderen Lebensmitteln finden – so etwa in Ketchup, Mayonnaise oder Light-Produkten. Meiden Sie weiterhin Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, das in Kaugummis oder zuckerfreien Bonbons enthalten ist. Sie hemmen nämlich die Fruchtzuckeraufnahme im Körper.

Falls Sie nicht auf Obst verzichten möchten, greifen Sie zu Waren mit wenig Fruchtzucker: etwa Aprikosen, Papayas, Beerenfrüchte oder Bananen. Tipp: Und wenn Sie es essen, dann am besten nicht pur, sondern als Beilage zu einer Hauptmahlzeit. Das schone nämlich durch eine langsamere Fruchtzuckeraufnahme nämlich den Darm, wie die "Apotheken Umschau" erklärt. (Laktoseintoleranz bei Kindern: Was tun?)

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