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Symptome beim Kreuzbandriss: Oft ist eine Operation nötig

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Kreuzbandriss  

Kreuzbandriss: Meist ist eine Operation nötig

10.07.2014, 10:45 Uhr | cb (CF)

Symptome beim Kreuzbandriss: Oft ist eine Operation nötig. Kreuzbandriss: Vom Fußballplatz auf den Operationstisch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kapselriss: Oft sind Finger, Sprunggelenke oder Knie betroffen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vom Fußballplatz auf den Operationstisch: Beim Kreuzbandriss ist meist das vordere der beiden Kreuzbänder betroffen. Um eine Operation kommen vor allem aktive Sportler selten herum. Wir beschreiben die Symptome und sagen, worauf Sie bei der Behandlung und einer möglichen Operation achten sollten.

Wie entsteht ein Kreuzbandriss?

Im Kniegelenk befinden sich zwei überkreuzende Bänder, die den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein verbinden. Beide dieser Bänder können an- oder sogar vollständig reißen, meist ist allerdings das vordere betroffen. Zu einer sogenannten Kreuzbandruptur kommt es, wenn das Knie bei angespannter Muskulatur überstreckt oder verdreht wird. Aber auch äußere Gewalteinwirkung wie zum Beispiel Tritte oder Stürze können zu einem Kreuzbandriss führen. Sportarten wie Fußball, Handball und Skifahren stellen hierbei eine besondere Gefahr da.

Symptome eines Kreuzbandrisses

Ein typisches und kaum zu überhörendes Symptom des Kreuzbandrisses ist ein deutliches Knacken im betroffenen Knie. Anschließend stellen sich starke Schmerzen ein, und das Knie schwillt aufgrund eines Blutergusse an. Der Gang wird unsicher, häufig lässt sich das Knie nach einiger Zeit nicht mehr beugen. Ein Kreuzbandriss tritt nicht selten zusammen mit anderen typischen Sportverletzungen  wie zum Beispiel einem Meniskusriss, einer Muskelzerrung oder einem Muskelfaserriss auf.  

Erste Hilfe bei einem Kreuzbandriss

Auch wenn sich ein Kreuzbandriss erst durch eine ärztliche Untersuchung eindeutig diagnostizieren lässt, sollte bereits bei einem Verdacht die richtige Erstversorgung angewendet werden. Denken Sie hierbei, wie bei den meisten Verletzungen, an die sogenannte PECH-Regel.

Die PECH-Regel ist die Abkürzung für die Reihenfolge folgender Behandlungsschritte:
Pause – Eis – Compression – Hochlagern

Pause

Beenden Sie Ihre sportliche Aktivität umgehend.

Eis

Kühlen Sie das Knie schnellstmöglich. Um Erfrierungen zu vermeiden, legen Sie Eis nicht direkt auf die Haut. Verwenden Sie besser einen feucht-kalten Umschlag.

Compression

Legen Sie einen elastischen Druckverband an. Die Kompression hilft, die Schwellung zu reduzieren. Hilfreich ist es, wenn Sie den Eis-Umschlag in den Verband integrieren, um so langfristig für Kühlung zu sorgen.

Hochlagern

Lagern Sie das verletzte Knie hoch.

Behandlung beim Kreuzbandriss: Nur selten geht es ohne eine Operation

Nach der Erstversorgung des Knies sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Die Entscheidung, ob eine Operation notwendig ist, hängt unter anderem davon ab, ob das vordere oder hintere Kreuzband gerissen ist. Wer nicht intensiv Sport treibt, kann oftmals auf eine Operation verzichten und durch ein konsequentes Aufbautraining die ursprüngliche Stabilität wieder herstellen. Dabei steht vor allem die Stärkung der Oberschenkelmuskulatur im Vordergrund. Meist wird diese Heilmethode von einer Kältetherapie begleitet. Außerdem wird das Knie so lange durch Hilfsmittel wie beispielsweise eine Gehhilfe entlastet, bis es wieder schmerzfrei ist. In der Regel wird der Arzt eine begleitende Physiotherapie verordnen.

Wann ist eine Operation des Kreuzbandrisses nötig?

Ist das vordere Kreuzband betroffen und handelt es sich dabei um eine sportliche Person, ist eine Operation kaum zu vermeiden. Unumgänglich ist eine Operation auch dann, wenn die konservative Therapie ohne Erfolg bleibt. Der Nachteil: Die Reha-Maßnahmen dauern relativ lange. In der Regel können Betroffene etwa drei Monate nach dem Eingriff wieder Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren betreiben. Sportarten, die das Kniegelenk belasten wie Fußball oder Skifahren sind frühestens nach sechs Monaten möglich. Bis das Knie wieder in gewohnter weiße funktioniert, muss mit einer Dauer von ungefähr einem Jahr gerechnet werden.

Das sollten Sie über die Kreuzbandriss-Operation wissen

Bei einem operativen Eingriff wird das gerissene Kreuzband in aller Regel durch ein Sehnentransplantat ersetzt. Dieses wird mit Schrauben am Oberschenkelknochen und am Schienbein befestigt. Als Transplantat kommt entweder ein Teil der Patellasehne (Kniescheibensehne) oder der Semitendinosus-Sehne zum Einsatz. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile, die individuell zu betrachten sind. Lassen Sie sich dahingehend von Ihrem Arzt beraten.

 

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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