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Pflege bei Demenz: Unterstützung von der Pflegekasse

07.02.2013, 16:29 Uhr | th (CF)

Die Pflege bei Demenzkranken bedeutet für Familien eine große Belastung – gerade wenn sie einen erkrankten Verwandten zu Hause versorgen. Um zumindest die finanzielle Last zu lindern, können Sie Unterstützung von der Pflegekasse erhalten.

Pflege bei Demenz: Große Belastung

Laut dem Nachrichtenportal "derwesten.de" leiden rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland an Demenz – Tendenz steigend. Auf die Betroffenen und Verwandten kommen in der Regel hohe Kosten zu, weshalb für die Pflege bei Demenzkranken Unterstützung durch die Pflegekasse sehr wichtig ist. Denn: Der Großteil der Erkrankten wird nicht etwa in Pflegeheimen gepflegt, vielmehr übernehmen die Familien die Versorgung häufig selbst.

Die Situation ist nicht gerade einfach, was nicht nur an der finanziellen Belastung liegt, sondern auch an der vielen Zeit, die für die Pflege aufzuwenden ist – zudem kommt es bei vielen Demenzformen auch zu einer Veränderung der Persönlichkeit. (Verlauf von Alzheimer: Was mit Demenzkranken geschieht)

Hilfe von der Pflegekasse

Bei der Höhe der finanziellen Unterstützung orientiert sich die Pflegekasse an drei Pflegestufen, mit denen Betroffene klassifiziert werden. Demenzkranke erhalten eine solche Einstufung, wenn Sie dauerhaft eingeschränkt sind, vor allem körperlich. Liegt eine Pflegestufe vor, gibt es zum Beispiel Pflegesachleistungen, Pflegegeld, Kurzzeitpflege oder auch zusätzliche Betreuungsleistungen – etwa einen Betreuungsbetrag, dessen Höhe bei 100 beziehungsweise 200 Euro liegt. Diese Unterstützung erhalten Demenzkranke sowohl bei einer stationären Behandlung als auch bei einer Pflege im familiären Kreis.

Unterschiedliche Pflegestufen

Die Pflegestufe I wird vergeben, wenn eine erhebliche Pflegebedürftigkeit vorliegt – es besteht also mindestens einmal täglich ein Hilfsbedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus verschiedenen Bereichen der Grundpflege, etwa bei der Ernährung, der Körperpflege oder der Mobilität. Hinzu kommt, dass eine hauswirtschaftliche Versorgung notwendig ist. Der zeitliche Aufwand muss hierfür im Schnitt bei 90 Minuten täglich liegen.

Bei der Pflegestufe II besteht die Notwendigkeit, dass mindestens dreimal täglich Hilfe bei der Grundpflege erforderlich ist; insgesamt wäre eine Betreuung von mindestens drei Stunden täglich notwendig.

Bei einer Schwerstpflegebedürftigkeit oder auch Pflegestufe III ist der Aufwand bei der Pflege bei Demenz so groß, dass die erkrankte Person rund um die Uhr versorgt werden muss – selbst in der Nacht. Je höher die Pflegestufe ist, umso größer ist die finanzielle Unterstützung der Pflegekasse. (Pflegestufe beantragen und Leistungen beziehen)

Pflege bei Demenz: Unterstützung bei Pflegestufe 0

Für die Festlegung der Pflegestufen ist der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) zuständig. Doch selbst wenn dieser keine Pflegestufe feststellt, lässt sich dennoch auf Hilfe von der Pflegeversicherung hoffen. Für diese Fälle gibt es die sogenannte Pflegestufe 0, mit der Betroffene Leistungen erhalten, die für Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz vorgesehen sind.

Für diese Pflegestufe werden 13 Kriterien herangezogen, die ebenfalls vom MDK beurteilt werden. Zu diesen zählt etwa, wenn die an Demenz erkrankte Person unkontrolliert die Wohnung verlässt, der Tag-/Nacht-Rhythmus gestört oder aber kein angemessenes Verhalten vorhanden ist, was die Unterteilung in gefährliche und ungefährliche Situationen anbelangt. Es reicht bereits aus, wenn der MDK zwei dieser Kriterien feststellt, damit bei Betreuungsleistungen ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht. (Pflegefall im Lebensabend: Das steht Ihnen zur Verfügung)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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