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Magenspiegelung - Wie läuft die Untersuchung ab?

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Magenspiegelung: Wie läuft die Untersuchung ab?

14.02.2012, 16:00 Uhr | kt (CF)

Bei lang anhaltenden oder schweren Magenschmerzen ist eine Magenspiegelung, auch Gastroskopie genannt, oft die einzige Möglichkeit, eine sichere Diagnose zu stellen. Weiterhin wird die Magenspiegelung auch therapeutisch zur Behandlung von Blutungen oder von Verletzungen im Gewebe eingesetzt.

Ablauf der Magenspiegelung

Die Untersuchung wird in den meisten Fällen ambulant durchgeführt. Der Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen (Gastroenterologe) betäubt zuerst den Rachen des Patienten. Dann schiebt er das Gastroskop durch den Rachen in Richtung Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Am tiefsten Punkt leitet der Arzt Luft in den Verdauungstrakt. Dadurch sind Veränderungen besser sichtbar.

Falls auffällige Stellen in den Schleimhäuten auffindbar sind, entnimmt der Gastroenterologe Proben, um eine weitere Untersuchung zu veranlassen. Diese Proben werden mit einer Zange entnommen, was keinerlei Schmerzen bereitet. Der Ablauf geschieht recht schnell, so dass danach das Gastroskop wieder herausgezogen und die Untersuchung beendet werden kann. Sollte es der Patient wünschen, erhält er vor der Magenspiegelung eine leichte und kurz wirksame Narkose.

Nebenwirkungen der Magenspiegelung

Damit die Magenspiegelung ohne Probleme durchgeführt werden kann ist es wichtig, mindestens sechs Stunden vor der Untersuchung keine Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, sollten schon einige Wochen vor der Untersuchung mit ihrem Arzt vereinbaren, wann die Medikamente abzusetzen sind.

Nach Ablauf der Magenspiegelung kann es zu Heiserkeit sowie Taubheitsgefühlen im Rachen kommen, die aber schnell wieder abklingen. Sehr selten ist bei der Untersuchung mit ernsten Komplikationen zu rechnen. Um diese zu vermeiden, werden die Patienten während der Untersuchung durch Pulsmessen überwacht.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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