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Diabetes  

Diabetiker neigen zu Knochenbrüchen

12.08.2011, 11:29 Uhr | dapd/ t-online, dapd

Diabetiker neigen zu Knochenbrüchen. Diabetes erhöht das Risiko für Knochenbrüche. (Foto: imago)

Diabetes erhöht das Risiko für Knochenbrüche. (Foto: imago)

Diabetiker leben gefährlich: Sie neigen eher zu Knochenbrüchen. Schuld ist eine verminderte Knochendichte, wie das das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" schreibt. Denn das blutzuckersenkende Hormon Insulin, das bei Diabetikern fehlt, ist auch am Knochenaufbau beteiligt. Testen Sie hier Ihr Diabetes-Risiko.

Häufiges Wasserlassen führt zu Kalziummangel

Hohe Zuckerwerte wirken harntreibend, weil der Körper überschüssigen Zucker mit dem Urin ausschwemmt, heißt es im "Diabetes Ratgeber". Dabei gehe auch für die Knochen wichtiges Kalzium verloren. Diabetiker sollten ihre Knochendichte überprüfen lassen und sich informieren, was sie vorbeugend für einen verbesserten Knochenaufbau tun könnten. Um vorzubeugen, sollte man genug Kalzium zu sich zu nehmen: Für Erwachsene werden täglich etwa 1000 Milligramm empfohlen. Kalziumpräparate muss man deshalb aber nicht schlucken. 150 Milliliter fettarme Milch, 150 Gramm Joghurt, zwei Scheiben Käse, 200 Gramm Brokkoli und ein halber Liter kalziumreiches Mineralwasser reichen schon aus, um den Tagesbedarf zu decken.

Vitamin D und viel Bewegung schützen die Knochen

Wichtig ist auch Vitamin D, denn es fördert die Einlagerung von Kalzium. Das Vitamin steckt in fettem Fisch und Eigelb. Der Körper kann es zudem selbst bilden - dafür braucht er Sonneneinstrahlung. Ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft ist deshalb empfehlenswert. Damit schlägt man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe, denn regelmäßige Bewegung tut den Knochen ebenfalls gut. Um die Knochen zu schützen, sollte man zudem nicht rauchen und wenig Alkohol trinken.

Rückenschmerzen sind das erste Warnzeichen

Dass sie an Knochenschwund leiden, merken viele Patienten allerdings erst dann, wenn sie sich den ersten Bruch zugezogen haben. Gerade Diabetiker sollten deshalb auf bestimmte Warnsignale achten: So können Rückenschmerzen oder eine veränderte Körperhaltung auf eine geringe Knochendichte hinweisen.

Diabetes bleibt oft lange unerkannt

Problematisch ist auch, dass Millionen Menschen in Deutschland nicht ahnen, dass sie an Diabetes leiden. Die Krankheit bleibt oft lange unbemerkt. Erste Symptome können Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl oder auch Depressionen sein. Im Zweifel sollte man immer einen Arzt aufsuchen, um festzustellen, ob man erkrankt ist. Denn Diabetes schädigt den Körper in vielfältiger Weise. Jeder dritte Diabetiker leidet unter schlecht durchbluteten Beinen. Dadurch kann es zu Infektionen an den Füßen kommen, die im schlimmsten Fall eine Amputation zur Folge haben. Diabetes kann darüber hinaus zu Netzhautschäden am Auge führen. Viele Diabetiker erblinden deshalb. Auch die Nieren sind bei Diabetikern in Gefahr: Wird der Diabetes schlecht eingestellt, können die Nieren ihre wichtige Filterfunktion verlieren.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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