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Kompressionsverband - Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

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Kompressionsverband: Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

14.02.2012, 15:16 Uhr | rr (CF)

Müssen Sie einen Kompressionsverband anlegen, wird damit kurzfristig der Flüssigkeitsstau in Gliedmaßen behandelt. Bei einer akuten Erkrankung der Venen oder der Lymphe finden sie ihre Anwendung, da sie täglich erneuert werden und somit immer den notwendigen Druck ausüben können. Es werden auf der einen Seite die Dauerverbände angelegt und auf der anderen Seite die Wechselverbände.

Wann einen Dauerverband anlegen?

Ein Kompressionsverband, welcher bei Venenbeschwerden über Nacht oder gar mehrere Tage angelegt wird, wird als Dauerverband bezeichnet. Der Verband wird dabei ständig am Bein belassen, und es gehört schon einiges Geschick und Fachwissen beim Wickeln des Verbandes dazu.

Der Druck, der ausgeübt wird, muss immer dem Krankheitsbild entsprechend ausfallen. Hier ist es das Fachpersonal oder der behandelnde Arzt, der einen solchen Dauerverband anlegt. Er wird immer von unten nach oben gewickelt und darf nicht einschnüren oder Rillen bilden.

Zur Anwendung kommen hier die Kurzzugbinden. Krankenkassen übernehmen hier die Kosten für Fachpersonal wie etwa den häuslichen Pflegedienst, der einmal am Tag kommt und den Dauerverband fachgerecht anbringt. Der behandelnde Arzt muss nur eine entsprechende Verordnung ausfüllen.

Wann ist der Wechselverband notwendig?

Sollen Patienten einen Wechselverband anlegen, bedeutet dies, dass dieser nur über den Tag getragen wird. Dieser Kompressionsverband wird täglich neu gewickelt. Bei Bedarf auch am Tag mit elastischen Kompressionsbinden.

Diese Therapie kann allerdings nur von Erfolg gekrönt sein, wenn die Patienten konsequent wickeln und die Therapie nicht unterbrechen. Ein Wechselverband wird von Patienten oft als störend empfunden, da er nicht besonders schön aussieht und ständig neu gewickelt werden muss. Nur wer dazu bereit ist, sollte sich auf diese Therapie einlassen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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