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Alzheimer: Die Diagnose kommt oft zu spät

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Alzheimer  

Alzheimer: Die Diagnose kommt oft zu spät

13.09.2011, 09:25 Uhr | dpa

Alzheimer: Die Diagnose kommt oft zu spät. Alzheimer wird oft zu spät diagnostiziert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Alzheimer wird oft zu spät diagnostiziert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Diagnose kommt oft unnötig spät: Rund um den Globus leben etwa 27 Millionen Menschen mit unentdeckten Demenzkrankheiten. Das berichten Forscher des Londoner King's College in ihrem aktuellen Welt-Alzheimerbericht 2011. Bei bis zu drei Viertel der geschätzten 36 Millionen Demenzkranken sei das Leiden bisher nicht diagnostiziert worden, heißt es in dem Report. Diese Warnsignale weisen auf Alzheimer hin.

Demenz kein normaler Alterungsprozess

Die Diagnose unterbleibe häufig, weil Mediziner der Auffassung seien, Demenz sei eine normale Folge des Älterwerdens. Den Betroffenen werde dadurch der Zugang zu geeigneten Medikamenten und Therapie verwehrt. Regierungen sollen "jetzt Geld ausgeben, um später zu sparen", legt der Bericht den Politikern ans Herz.

Nur jede zweite bis fünfte Erkrankung wird erkannt

In Industrieländern beträgt die Erkennungsquote für Demenzkrankheiten 20 bis 50 Prozent. Dem Bericht zufolge existieren Behandlungsmethoden, die im Frühstadium von Alzheimer wirksam sind. Zudem seien Medikamente umso effektiver, je früher sie eingesetzt werden. "Das ist auch ein starkes wirtschaftliches Argument für frühe Diagnosen und rechtzeitige Intervention."

Frühe Diagnose verbessert Lebensqualität

Demnach könnten bis zu rund 7500 Euro pro Patient dadurch gespart werden, dass Patienten erst später in Heimen untergebracht werden oder im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ein entschlossenes ärztliches Eingreifen bereits im frühen Stadium etwa bei Alzheimer-Patienten könne die "Wahrnehmung, Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessern", heißt es in dem Bericht weiter.

Zahl der Demenzpatienten wird sich "drastisch erhöhen"

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Zahl der Demenzpatienten weltweit drastisch erhöhen wird. Im Jahr 2050 wird bereits mit 115 Millionen Demenzkranken gerechnet. Bereits im vergangenen Jahr wurden die volkswirtschaftlichen Kosten für die Erkrankung mit 604 Milliarden US-Dollar (701 Milliarden Euro) angegeben, rund ein Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Forschungsmaterial zur Frühdiagnose gesichtet

Der Report war von Alzheimer Disease International (ADI) in Auftrag gegeben und von dem Team unter Leitung von Professor Martin Prince vom Londoner King's College vorgelegt worden. Die Experten haben nach eigenen Angaben erstmals das gesamte bekannte Forschungsmaterial zur Frühdiagnose bei Demenzerkrankungen gesichtet.

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