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Gesundheit: Jetzt gegen Grippe impfen lassen

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Grippeimpfung  

Jetzt gegen Grippe impfen lassen

22.09.2011, 09:43 Uhr | dpa/ dapd, dpa

Gesundheit: Jetzt gegen Grippe impfen lassen. Hohes Fieber gehört zu den Symptomen einer Influenza. (Quelle: dapd)

Hohes Fieber gehört zu den Symptomen einer Influenza. (Quelle: dapd)

Die neue Grippesaison steht vor der Tür. Verhindern lässt sich eine Infektion durch eine rechtzeitige Impfung, am besten im Spätsommer oder Herbst. Da der neue Impfstoff fast identisch ist mit dem des Vorjahres, gehen Experten davon aus, dass der Impfstoff sehr gut verträglich ist. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

So macht sich eine Grippe bemerkbar

Die von Influenza-Viren ausgelöste klassische Grippe macht sich in aller Regel zunächst mit trockenem Husten bemerkbar. Innerhalb weniger Stunden verschlechtert sich der Gesamtzustand des Patienten rapide: Er leidet an hohem Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, Schüttelfrost und totaler Erschöpfung. Die Symptome können ein bis zwei Wochen andauern, ein allgemeines Schwächegefühl hält sich oft noch länger. Häufig wird die Influenza mit einem grippalen Infekt verwechselt. Während dieser aber meist rasch und folgenlos abklingt, kann eine Influenza im Extremfall lebensgefährlich werden.

Wer sich unbedingt impfen lassen sollte

Zum Schutz in der nächsten Grippesaison sollten sich Menschen mit erhöhtem Risiko jetzt impfen lassen. Dazu forderten jetzt mehrere Bundesinstitute auf. "Influenza kann vor allem bei chronisch Kranken, Älteren und Schwangeren zu einer schweren, unter Umständen lebensbedrohlichen Erkrankung frühen, die nicht unterschätzt werden sollte", sagte Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.


Gute Impfstoffverträglichkeit vorausgesagt

Der Impfstoff dieser Saison ist fast identisch mit dem des Vorjahres: Er enthält Antigene gegen das Schweinegrippenvirus Influenza A Typ H1N1 sowie H3N2 und Influenza B. "Daher wissen wir, dass der Impfstoff voraussichtlich sehr gut verträglich ist", sagte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Prof. Klaus Cichutek. "Weil oft kritisch danach gefragt wird: In dem Impfstoff sind keinerlei Reste des Pandemieimpfstoffes Pandemrix enthalten." Pandemrix war wegen seiner Wirkverstärker und möglicher Nebenwirkungen umstritten gewesen.

Das können Nebenwirkungen einer Grippe-Impfung sein

In einigen Fällen klagen die Geimpften über Unwohlsein, Übelkeit oder Kopf- und Gliederschmerzen. Diese Beschwerden verschwänden aber in der Regel nach ein bis zwei Tagen, betont der Präsident des für die Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek.

Impfschutz auffrischen

Wer sich 2010 hat impfen lassen, sei aber nicht geschützt, betonten die Experten: Laut Cichutek lässt die Wirkung der Impfung nach einem Jahr nach. Eine regelmäßige Immunisierung sei eine wichtige Grundlage für eine gute Schutzwirkung, erklärte Cichutek.

Viele lassen sich nicht impfen

Trotz anhaltender Aufklärung flacht die Impfquote gegen Influenza in Deutschland seit Jahren leicht ab. "Die größte Sorge macht uns, dass sich so viele Mediziner nicht impfen lassen", sagte Ole Wichmann, Impfpräventionsexperte am RKI. So gaben bei einer Befragung im vergangenen Herbst von rund 1600 niedergelassen Ärzten nur 60 Prozent an, sich regelmäßig gegen Grippe zu impfen. 20 Prozent hatten dies sogar noch nie getan. "Aber gerade die Ärzte haben eine starke Vorbildfunktion", betonte Prof. Elisabeth Pott, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Aufklärung wichtig

Der Aufklärungsbedarf sei deshalb weiter groß. Seit vergangenem März hat das RKI ein Internet-basiertes Grippe-Informations-System eingerichtet: Im "Grippe-Web" kann sich jeder Bürger anmelden und wöchentlich Meldung über eine Erkältung oder einen grippalen Effekt abgeben. "So wollen wir eine Lücke schließen, die bestand, weil nicht alle Erkrankten auch zum Arzt gehen", sagte Walter Haas vom RKI. Bereits rund 1400 Nutzer sind angemeldet. Künftig wollen die Epidemiologen so engmaschiger und schneller Überblick über das Aufkommen von Erkältungswellen in Deutschland erlangen.

Moderate Grippewelle im letzten Jahr

Die vergangene Grippe-Saison, so zogen die Institute erste Bilanz, sei leicht bis moderat verlaufen. Rund 2,1 Millionen Menschen gingen wegen Grippe zum Arzt, etwa 1,2 Millionen waren wegen einer Influenza arbeitsunfähig und rund 4.700 mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden. Wie viele Menschen an der Grippe starben, kann noch nicht gesagt werden, da Vergleichsdaten vom Statistischen Bundesamt noch ausstehen. "Wir haben aber Hoffnung, dass die nächste Saison ähnlich milde verläuft", sagte Cichutek.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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