Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Kopfschmerzen >

Primäre Kopfschmerzen - Mögliche Ursachen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Primäre Kopfschmerzen: Mögliche Ursachen

14.02.2012, 15:17 Uhr | sk (CF)

Primäre Kopfschmerzen sind nicht durch eine andere Erkrankung ausgelöst und kommen am häufigsten in Form von Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz vor. Was aber sind die Ursachen für die Schmerzattacken?

Primäre Kopfschmerzen: Wie entsteht Migräne?

Die Ursache für primäre Kopfschmerzen ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Einige Dinge aber wurden bereits herausgefunden: So gibt es zum Beispiel bei der Migräne eine genetische Komponente, so dass die Krankheit in einer Familie durchaus häufiger auftreten kann, und Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Beim Clusterkopfschmerz sind es dagegen die Männer, die vermehrt darunter zu leiden haben.

Eine weitere mögliche Ursache für Migräne ist eine Störung des Serotonin-Haushalts im Gehirn. Auch die Übererregbarkeit einer bestimmten Hirnregion kommt als Ursache für Migräne infrage: Dabei entzünden sich die Nervenbahnen, die die Blutgefäße im Hirn versorgen.

Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz

Muskuläre Verspannungen sind oft die Ursache für andere primäre Kopfschmerzen, nämlich den Spannungskopfschmerz. Der Schmerz der Verspannung in Nacken und Schultern zieht dabei bis in den Kopf. Dabei wird durch eine Sensibilisierung für Schmerzreize die Schmerzschwelle herabgesetzt. Die Verspannungen können durch Fehlhaltungen oder falsches Liegen zustande kommen. Allerdings ist das noch nicht alles: Auch ein zu niedriger Flüssigkeitshaushalt kann Spannungskopfschmerzen verursachen, außerdem Nikotin, Zähneknirschen, Schlaflosigkeit, Stress, eine Überanstrengung der Augen oder - bei Frauen - eine Veränderung des Hormonhaushalts.

Die Ursachen für Clusterkopfschmerz sind weitestgehend ungeklärt. Es werden aber erbliche Belastung und eine Fehlregulation der biologischen Rhythmen vermutet: Bei vielen Clusterkopfschmerz-Patienten liegt eine Störung der Hormone vor, die den Tagesrhythmus lenken, wie etwa Melatonin.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
100,- € Klimabonus beim Kauf von Siemens Produkten
OTTO.de
KlingelBabistabonprix.deESPRITStreet OneCECILMADELEINEdouglas.demyToys

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Kopfschmerzen

Anzeige
shopping-portal
Weiteres
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017