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Bluthochdruck mit Sport: Das ist Hypertonie zu beachten

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Hypertonie und Sport  

Wichtige Regeln für Sport mit Bluthochdruck

06.10.2014, 14:15 Uhr | tze, mm

Bluthochdruck mit Sport: Das ist Hypertonie zu beachten. Trotz Bluthochdruck nicht auf Sport verzichten. (Quelle: imago)

Trotz Bluthochdruck nicht auf Sport verzichten. (Quelle: imago)

Körperliche Anstrengungen lassen Puls und Blutdruck hochschnellen. Menschen mit Bluthochdruck sollten Sport jedoch nicht vermeiden und sich nicht nur noch schonen. Im Gegenteil: Wer unter Bluthochdruck leidet, muss runter von der Couch, denn regelmäßige Bewegung senkt den Blutdruck langfristig und mindert somit das Risiko eines Herzinfarkts. Am besten geeignet ist eine Kombination von Ausdauersport und leichtem Krafttraining. Dabei sollten allerdings bestimmte Regeln beachtet werden.

Auf die richtige Sportart setzen

Die Hochdruckliga empfiehlt Patienten, deren systolischer (oberer) Wert zwischen 140 und 180 mmHg liegt und deren diastolischer (unterer) Wert niedriger als 105 mmHg ist, sportlich aktiv zu sein. Sind die Blutdruckwerte höher, ist Sport weniger empfehlenswert, bei schwerer Hypertonie mit einem diastolischen Blutdruck von mehr als 115 mmHg sogar absolut schädlich. Die beste Bewegungstherapie für Menschen mit Bluthochdruck ist leichte, gleichmäßige Anstrengung, die viele Muskelgruppen trainiert. Ein solches Ausdauertraining dauert mindestens 20 bis 30 Minuten und wird im niedrigen bis mittleren Pulsbereich durchgeführt. Geeignete Sportarten sind beispielsweise Nordic Walking, Laufen, Fahrrad fahren, Schwimmen, Inline Skating, Tanzen und Skilanglauf, daneben gemäßigtes Training im Fitnessstudio - dies eher zur Muskelkräftigung als zum Kraftaufbau. Natürlich soll die Sportart auch Spaß machen, denn je öfter man trainiert, desto besser.

Ausdauertraining mit leichten Kraftübungen kombinieren

Sportbegeisterte mit Bluthochdruck sollten auf ein ausgewogenes Sportprogramm achten und Ausdauertraining mit Kraftübungen abwechseln. So belegte eine Studie der Sporthochschule Köln, dass bei Patienten, die Hantelübungen absolvierten und sich auf dem Fahrradergometer bewegten, der Blutdruck deutlich sank. Bei Patienten, die nur Ausdauertraining betrieben, war das Ergebnis nicht ganz so stark. Am ungünstigsten waren die Blutdruckwerte bei jenen, die gar keinen Sport trieben.

Diese Sportarten sind tabu

Sportarten mit abrupter Belastung sind dagegen für Menschen mit Bluthochdruck ungeeignet - zum Beispiel Tennis, Rudern oder intensiver Kraft- und Ballsport. Bei Zeitdruck und Wettkampfbedingungen kann es zur gefährlichen Überanstrengung kommen. Darauf sollten Sie unbedingt verzichten. Auch auf dem Trimm-Dich-Pfad gibt es Übungen, die kurze, aber intensive Kraftanstrengung erfordern und müssen deshalb vermieden werden.

Erst zum Arzt, dann ins Fitnessstudio

Wer bislang kaum oder schon lange keinen Sport getrieben hat, sollte den Einstieg ins Fitnessprogramm vorher mit dem Arzt besprechen. Dieser kann mit dem Fahrrad-Ergometer die Belastbarkeit des Patienten prüfen und die richtige Dosierung des Trainings empfehlen. Dabei kommt es auch darauf an, ob durch den Bluthochdruck bereits Folgeschäden wie Herzprobleme entstanden sind. Falls man Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen muss, sollte man sie auf keinen Fall eigenmächtig reduzieren oder absetzen.

Sport langsam starten

Am Anfang ist die Motivation groß, trotzdem sollten Sie mit dem Training langsam beginnen. Sinnvoller ist es zum Beispiel täglich spazieren zu gehen, die Geschwindigkeit und Bewegungsdauer dann über mehrere Wochen langsam steigern und anschließend auf Nordic Walking umsteigen. Ansonsten werden die untrainierten Muskeln und Gelenke zu sehr überlastet.

Puls regelmäßig kontrollieren

Um Überanstrengung und Erschöpfung zu vermeiden, müssen Sie vor allem anfangs Ihre Herzfrequenz mit einem Pulsmesser im Auge behalten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Puls nicht zu sehr ansteigt. Viele Messgeräte lassen sich so einschalten, dass ab einem zu hohen Wert, ein Signal ertönt. Generell liegt der Richtwert bei einem Pulsbereich von 180 Schläge pro Minute.

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