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Herzerkrankungen: Erstmals abbaubare Herzgefäß-Stütze eingesetzt

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Herzerkrankungen  

Abbaubare Herzgefäß-Stütze soll Metall-Stents ersetzen

22.11.2011, 10:51 Uhr | dpa, dpa

Herzerkrankungen: Erstmals abbaubare Herzgefäß-Stütze eingesetzt. Die Stütze aus Polymilchsäure wird nach einem Jahr langsam abgebaut. (Quelle: dpa)

Die Stütze aus Polymilchsäure wird nach einem Jahr langsam abgebaut. (Quelle: dpa)

Menschen mit einem Herzinfarkt oder einer koronaren Herzkrankheit wird häufig ein Metall-Stent - eine maschendrahtartige Gefäßstütze - eingesetzt, um nach einer Gefäßaufdehnung einen erneuten Verschluss zu verhindern. Jetzt wurde in Essen die erste abbaubare Herzgefäß-Stütze eingesetzt. Wird sie den Metall-Stent ersetzen können?

"Bio-Stent" soll flexibler sein

Eine abbaubare Herzgefäß-Stütze hat das Essener Elisabeth-Krankenhaus einem Patienten eingesetzt. Der Eingriff sei der erste weltweit außerhalb klinischer Studien, hieß es. Das Team um den Kardiologen Christoph Naber hofft, dass das Herzgefäß so ohne die bisher üblichen Metall-Stents die Fähigkeit zurückerlangt, sich anzuspannen und zu pulsieren.

Vorteile bei späteren MRT-Untersuchungen

Die abbaubaren Stützen aus Polymilchsäure anstelle dauerhaft zurückbleibender Metallreste sollen auch Vorteile bei späteren MRT-Untersuchungen des Herzens bringen. "Es ist schon eine faszinierende Vorstellung, einen Patienten erfolgreich zu therapieren, ohne dass von dem Eingriff letztlich Spuren zurückbleiben", sagte Naber.

Herzgefäß-Stütze baut sich nach einem Jahr langsam ab

Laut Deutscher Herzstiftung wurde die Methode in einer Studie des Rotterdamer Herzchirurgen Patrick W. Serruys mit 56 Patienten erprobt. Dabei habe sich gezeigt, dass die Gefäßstützen nach einem Jahr tatsächlich langsam abgebaut werden. Ob sie ganz verschwinden, müsse die Zukunft erweisen. Unklar sei auch noch, ob eine Stütze ohne Metall tatsächlich einen Selbstreparaturmechanismus des Gefäßes auslöse, sagte der Stuttgarter Herzchirurg Udo Sechtem, Mitglied des Beirates der Herzstiftung. Kein Metall mehr im Herzen zu haben, könne aber manchen Patienten möglicherweise psychologische Vorteile bringen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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