Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Rheumafaktoren - Bedeutung und Diagnose

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rheumafaktoren  

Wie erkennt man entzündliches Rheuma?

30.07.2012, 10:24 Uhr | ks (CF), t-online.de

Rheumafaktoren - Bedeutung und Diagnose. Entzündliches Rheuma erkennen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/samotrebizan)

Entzündliches Rheuma erkennen (Quelle: samotrebizan/Thinkstock by Getty-Images)

Nach einer Blutuntersuchung haben sich bei Ihnen erhöhte Rheumafaktoren ergeben? Schnell denkt man da als Diagnose an entzündliches Rheuma, also eine Gelenkentzündung. Doch das muss nicht sein. Wir erklären Ihnen, was genau Rheumafaktoren sind und welche Symptome tatsächlich auf ein entzündliches Rheuma hinweisen.

Rheumafaktoren: Hinweis auf Krankheit?

Bei den Rheumafaktoren handelt es sich um Zucker-Eiweißstoffe, welche bei den Menschen mit entzündlichem Rheuma vermehrt vorhanden und entsprechend durch Blutuntersuchungen nachzuweisen sind. Doch nicht alle Betroffenen mit entzündlichem Rheuma weisen die Rheumafaktoren auf. Und: Bei manchen Betroffenen können zwar Rheumafaktoren nachgewiesen werden, aber sie leiden dennoch nicht an entzündlichem Rheuma.

Umfassende Untersuchungen bringen Klarheit

Dennoch gilt: Rheumafaktoren treten vor allem bei entzündlichem Rheuma auf und können bei den meisten Betroffenen nachgewiesen werden. Sie sind also ein Indikator dafür, dass Patienten an entzündlichem Rheuma leiden, doch für eine absolute Gewissheit sind zusätzliche Untersuchungen zwingend notwendig.

Häufigste rheumatische Erkrankung: Gelenkentzündung

Tatsächlich ist die häufigste rheumatische Krankheitsform laut "Apotheken Umschau" aber die sogenannte rheumatoide Arthritis, eine chronische Entzündung der Gelenke. Etwa ein Prozent der Weltbevölkerung ist von dieser sehr schmerzhaften Form des Rheumas betroffen – in Deutschland allein sind das rund 800.000 Menschen.

Bei einer rheumatoiden Arthritis ist die Innenhaut von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln entzündet. Diese Erkrankung ist im fortgeschrittenen Stadium leider unheilbar. Wenn die Diagnose ärztlicherseits allerdings in einem frühen Stadium erfolgt, ist es möglich, die Gelenkentzündung zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

Was noch hinter Rheumafaktoren stecken kann

Ein erhöhter Rheumafaktor kann laut netdoktor.de weitere Ursachen haben. Dazu zählen zum Beispiel chronische Lebererkrankungen, Pfeiffersches Drüsenfieber, Hepatitis B oder auch Tuberkulose. Aber auch nach Impfungen oder Transfusionen können die Rheumafaktoren erhöht sein.

Symptome einer rheumatischen Erkrankung

Neben den Rheumafaktoren gibt es typische Symptome, welche die Diagnose vereinfachen: „Schmerzen an einzelnen Gelenken von drei bis sechs Wochen. Dazu kommen Schwellungen an zwei und mehr Gelenken sowie morgens nach dem Aufstehen mindestens 60 Minuten lang steife Glieder und grippeähnliche Abgeschlagenheit. Die Patienten sind müde, erschöpft.

Sollten Sie diese Symptome spüren, sollten Sie dringend zum Arzt gehen. Dieser kann bei Ihnen dann die notwendigen Tests durchführen und feststellen, ob Sie an Rheuma erkrankt sind.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Trendige Sofas und Couches für jeden Geschmack
reduzierte Angebote entdecken bei ROLLER.de
Shopping
Vom Fleck weg gekauft: Hoover Haushaltsgeräte
OTTO.de

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017