Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Rheuma - Eignet sich Fasten als Therapie?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rheuma  

Eignet sich Fasten als Therapie?

13.02.2012, 09:31 Uhr | mb (CF), t-online.de

Rheuma - Eignet sich Fasten als Therapie?. Nahrungsverzicht: Was bringt Fasten bei Rheuma? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/PositiveFocus)

Nahrungsverzicht: Was bringt Fasten bei Rheuma? (Quelle: PositiveFocus/Thinkstock by Getty-Images)

Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die für die Betroffenen oft sehr belastend ist. Es werden viele Methoden und Therapien ausprobiert, um eine Linderung der Symptome zu erreichen. Eine von Ihnen ist die Fastenkur. Doch bringt dies wirklich den gewünschten Erfolg und worauf sollten Sie achten, wenn Sie mit Rheuma fasten möchten?

Bisher nur kurzfristige Linderung

Fastenkuren werden zur unterstützenden Behandlung von verschiedenen chronischen Erkrankungen angewendet. Ob es bei Rheuma wirklich hilft, ist aus medizinischer Sicht noch nicht eindeutig bewiesen. Zwar hat man in statistischen Beobachtungen von Rheumapatienten festgestellt, dass sich die akuten Beschwerden kurzfristig verbessern, ein langfristiger Effekt lässt sich aber bislang nicht nachweisen. In einigen Fällen kann es sogar kontraproduktiv sein und die Beschwerden noch verschlimmern, da dem Körper dann durch das Fasten die nötige Energie fehlt, um der Erkrankung entgegenzuwirken. 

Therapie mit Rundumbetreuung ist empfehlenswert

Wenn Sie Ihre akuten Beschwerden ganz gut mit Fasten in den Griff bekommen, spricht nichts dagegen, dass Sie ab und zu Fastenkuren einlegen. Hierfür sollten Sie sich jedoch möglichst in ärztliche Rundumbetreuung begeben. Dafür eignet sich beispielsweise eine Fastenklinik, wo jederzeit ein Arzt zur Verfügung steht, der Ihren Gesundheitszustand überwachen kann. Bei Bedarf bricht er die Fastenkur rechtzeitig ab. 

Wie Sie mit Rheuma richtig fasten

Die rheumatischen Beschwerden bessern sich aus verschiedenen Gründen während der Fastenzeit. Zum einen sorgt der gesteigerte Endorphinspiegel für eine Linderung der Schmerzen. Da bestimmte Lebensmittel Rheumaschübe auslösen, wird durch den Verzicht auf Nahrung ebenfalls eine Besserung erreicht.

Wenn Sie zum ersten Mal fasten wollen, sollten Sie bei einer Rheumaerkrankung zunächst mit einer kurzen Dauer starten. Bei guter Verträglichkeit kann die Dauer auf bis zu drei Wochen und auf zweimal pro Jahr erhöht werden. Empfehlung: Experten raten dazu, die Kuren jeweils im Herbst oder Frühling durchzuführen, da das Klima zu diesen Zeiten für den Körper weniger belastend ist. (Glaubersalz als Einstieg ins Fasten)

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Sommerliche Zehentrenner von Birkenstock, Hilfiger u. v. m.
bei BAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017