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Die minimal-invasive Operation beim Bandscheibenvorfall

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Die minimal-invasive Operation beim Bandscheibenvorfall

16.03.2012, 10:28 Uhr | th (CF)

Die minimal-invasive Operation ist eine besonders schonende und risikoarme Methode, nach einem Bandscheibenvorfall Schmerzfreiheit und Beweglichkeit wiederherzustellen.

Bandscheibenvorfall: Offene Operation vermeiden

Wenn nach einem Bandscheibenvorfall konservative Methoden keinen Erfolg bringen oder wenn in größerem Umfang die Nerven betroffen sind, ist eine Operation erforderlich. Früher handelte es sich zumeist um offene Operationen, mit den damit einhergehenden Risiken. Patienten mussten in der Regel einige Zeit im Krankenhaus bleiben.

Neue Techniken wie die minimal-invasive Operation haben die Art der Behandlung revolutioniert. Offene Operationen lassen sich dadurch stark reduzieren, die Gefahr für Komplikationen sinkt deutlich. Manche Eingriffe sind ambulant möglich. Wird doch ein Aufenthalt in der Klinik nötig, lässt er sich durch eine minimal-invasive Operation auf ein Minimum beschränken.

Das leistet eine minimal-invasive Operation

Eine minimal-invasive Operation verfolgt das Ziel, das Bandscheibengewebe abzutragen, das auf die Nerven neben der Wirbelsäule drückt. Wenn es noch nicht zu einem Bandscheibenvorfall gekommen ist, sondern zunächst nur zu einer Bandscheibenvorwölbung, dann kann eine minimal-invasive Operation Schlimmeres verhindern. Der Chirurg reduziert das Volumen des flüssigen Kerns in der Bandscheibe. Dadurch sinkt der Druck auf den äußeren Faserring, und die Vorwölbung reduziert sich. Ein Reißen des Knorpelrings, das einen schweren Bandscheibenvorfall auslösen könnte, kann dadurch in vielen Fällen verhindert werden.

Verschiedene Methoden zur Auswahl

Je nachdem, wie ausgeprägt der Bandscheibenvorfall oder die Bandscheibenvorwölbung sind, kann sich der Operateur zwischen verschiedenen Methoden entscheiden. Eine minimal-invasive Operation kann mithilfe der Thermoläsion ausgeführt werden, bei der ein sehr heißer Katheter den gallertartigen Kern der Bandscheibe teilweise verdampft.

Die Chemonukleolyse setzt auf das Enzym Chymopapain, das den Kern verflüssigt. Außerdem kann der Gallertkern auch mithilfe eines Lasers abgetragen werden. Unabhängig von der gewählten Methode, sollte sich der Patient in den ersten ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff schonen. Entzündungen werden durch vorbeugende Gabe von Antibiotika verhindert.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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