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Hyposensibilisierung: Therapie für Geduldige

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Heuschnupfen  

Hyposensibilisierung: Therapie für Geduldige

11.04.2012, 11:12 Uhr | sc (CF)

Die Hyposensibilisierung ist eine dauerhafte Heuschnupfen-Therapie. Sie bekämpft nicht die Symptome, sondern beseitigt die Ursachen. Da die Sensibilisierung erst nach drei Jahren abgeschlossen ist, ist ein langer Atem gefragt.

Das Übel an der Wurzel packen

Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden, dann zeigt Ihr Körper allergische Reaktionen auf bestimmte Pollen. Mit Medikamenten und anderen Therapieansätzen können Sie die Beschwerden in den Griff bekommen, sie treten jedoch jedes Jahr aufs Neue wieder auf.

Eine wirkliche Therapie, die nicht nur die Symptome behandelt, sondern das Übel an der Wurzel packt, ist die Hyposensibilisierung. Ihr Ziel besteht darin, das Immunsystem an die Pollen zu gewöhnen, es also zu desensibilisieren. Am Ende soll der Körper beim Auftreten der Pollen keine allergischen Reaktionen mehr zeigen.

So läuft die Hyposensibilisierung ab

Der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Hyposensibilisierung liegt vor der Blütezeit der Pflanzen, also etwa zwischen Oktober und Januar. Sie bekommen beim Arzt wiederholt Pollenallergene in den Oberarm injiziert, und zwar jedes Mal in steigender Konzentration.

Die Stelle des Einstichs kann manchmal ein wenig anschwellen oder rot werden. Um sicher zu gehen, dass Sie keine übermäßige Reaktion auf die Allergene zeigen, können Sie nach der Injektion noch eine halbe Stunde in der Arztpraxis warten.

Die gesamte Hyposensibilisierung dauert drei Jahre. Schon im ersten Jahr kann sich eine Linderung der Symptome zeigen. Wie erfolgreich die Therapie gegen den Heuschnupfen ist, unterscheidet sich leider von Patient zu Patient.

Alternative: Tropfen unter der Zunge

Als eine weitere Variante der Hyposensibilisierung gibt es inzwischen die sogenannte sublinguale Immuntherapie. Hier wird die Pollenlösung in Form von Tropfen unter die Zunge gegeben, und auch dabei steigt die Konzentration von Mal zu Mal.

Auf ähnliche Weise funktionieren die Gräsertabletten, die langsam unter der Zunge aufgelöst werden. Verlässliche Studien zur Wirksamkeit dieser Therapieform liegen allerdings noch nicht vor.

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