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Klimawandel: Auswirkung auf die Pollenflugzeit

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Frühblüher  

Klimawandel: Auswirkung auf die Pollenflugzeit

11.04.2012, 10:45 Uhr | je (CF)

Klimawandel: Auswirkung auf die Pollenflugzeit. Der Klimawandel verlängert die Pollenflugsaison (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Klimawandel verlängert die Pollenflugsaison (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Klimawandel verändert den jährlichen Pollenflug und nimmt dadurch erheblichen Einfluss auf den Heuschnupfen bezüglich Zeitraum und Intensität. Allergiker verspüren eine generell höhere Belastung.

Klimaerwärmung macht Allergikern schwer zu schaffen

Die Klimaerwärmung hat den Pollenflug verändert. Die Pflanzen beginnen in der Regel nicht nur früher mit ihrer Blüte, auch die Blütezeit und folglich auch der Pollenflug nehmen insgesamt einen längeren Zeitraum in Anspruch.

Da die Pollen der Hauptallergieauslöser von Heuschnupfen sind, führt dieser Umstand unweigerlich zu einer erhöhten Belastung für die davon betroffenen Allergiker. Forscher haben diese Entwicklung anhand der Birkenpollen-Saison nachgewiesen. Durch die in den vergangenen 25 Jahren insgesamt leicht gestiegenen Temperaturen beginnt so die Blüte im Mittel heute etwa zehn Tage früher und dauert etwa acht Tage länger.

Eine amerikanische Studie untermauert den Klimaeinfluss

Wichtige Erkenntnisse über die Auswirkung auf den Heuschnupfen durch den Klimawandel liefern auch Studien des US-Landwirtschaftsministeriums über den veränderten Pollenflug der Beifuß-Ambrosie, die zu den stärksten Allergieauslösern gerechnet wird. Denn schon eine geringe Menge des Blütenstaubs kann Asthma-Beschwerden auslösen.

Die Studien beweisen, dass der Klimawandel diesen Pollenflug im Gegensatz zu früher im Herbst spürbar verlängert und damit auch die Leidenszeit für die Heuschnupfen-Allergiker vergrößert wird.

Die Beifuß-Pflanze sorgt auch in Deutschland für Ärger

Auch in Deutschland führt die schon im vorletzten Jahrhundert aus Amerika eingeführte Beifuß-Ambrosie zunehmend zu Problemen bei Allergikern. Eine einzige Pflanze gibt Millionen Pollen in die Luft ab, aber bereits zwölf reichen schon aus, um eine allergische Reaktion hervorzurufen, berichtet der "Focus" in seinem Onlineportal.

Normalerweise endet die Pollensaison beim Beifuß Anfang September, doch Betroffene leiden heute auch in unseren Breitengraden teilweise im Oktober noch an Heuschnupfen, was eindeutig dem veränderten Pollenflug durch den Klimawandel geschuldet ist.

Betroffene sollten bei entsprechenden Symptomen möglichst früh einen Arzt aufsuchen. So kann verhindert werden, dass sich zusätzlich zu den Beschwerden des Heuschnupfens ein allergisches Asthma entwickelt.

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