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Pestwurz: Heilpflanze gegen Heuschnupfen

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Pollenallergie  

Pestwurz: Heilpflanze gegen Heuschnupfen

12.04.2012, 18:23 Uhr | fs (CF)

Die Pestwurz hat sich in Untersuchungen als Heilpflanze gegen Heuschnupfen bewährt. Sie lässt die Schleimhäute schneller abschwellen als herkömmliche Medikamente und ist dabei frei von Nebenwirkungen. Noch gibt es in Deutschland allerdings keine zugelassenen Präparate mit dem Wirkstoff.

Pestwurz lässt Heuschnupfen-Patienten aufatmen

Münchener Forscher haben herausgefunden, dass die Pestwurz Heuschnupfen-Patienten schnelle Linderung verschaffen kann. Die Heilpflanze führt zum Abschwellen der Schleimhäute und erleichtert dadurch das Atmen.

Durch Messungen des Luftstroms in der Nase ihrer Probanden konnten die Wissenschaftler diesen Effekt eindeutig nachweisen. Außerdem war die Konzentration der Entzündungsstoffe im Nasensekret geringer. Zwar kann die Pestwurz den Heuschnupfen nicht heilen, wohl aber seine Symptome lindern.

Die Wirkungsweise ist ähnlich wie bei Antihistaminika. Vermutlich setzt der natürliche Wirkstoff jedoch bereits früher an als die bisher verschriebenen Medikamente - nicht erst bei den Botenstoffen, sondern bereits an der Quelle der Entzündungen. Die Forscher hoffen daher, dass die Pestwurz irgendwann auch vorbeugend gegen Heuschnupfen eingesetzt werden kann.

Keine Nebenwirkungen

Die Pestwurz hat keine Nebenwirkungen. Das gilt zumindest für eine neue Züchtung der Pflanze, die in der Forschung genutzt wird. Die Gewöhnliche Pestwurz enthält Pyrrolizidinalkaloide, die zu Schäden in der Leber führen können. Anders als herkömmliche Antihistaminika verursacht die Heuschnupfen-Behandlung mit Pestwurz-Präparaten keine Müdigkeit.

Zulassung nur in der Schweiz und Südkorea

Bislang gibt es in Deutschland noch keine zugelassenen Heuschnupfen-Medikamente mit den Wirkstoffen der Pestwurz. In der Schweiz und in Südkorea werden die entsprechenden Präparate hingegen bereits vertrieben. Vor der Zulassung in Deutschland müssen erst noch weitere Studien durchgeführt werden.

Wer darauf nicht warten will, kann sich die Mittel ausschließlich mit einem Privatrezept bei einer internationalen Apotheke besorgen. Im Zweifel sollten Betroffene zuvor jedoch das Gespräch mit ihrem Arzt suchen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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