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Allergietest: Leide ich wirklich an Heuschnupfen?

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Gang zum Allergologen  

Heuschnupfen: Wie funktioniert der Allergietest?

02.10.2013, 11:03 Uhr | sp (CF)

Allergietest: Leide ich wirklich an Heuschnupfen?. Allergietest: Leide ich wirklich an Heuschnupfen? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Allergietest: Leide ich wirklich an Heuschnupfen? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sie wirklich an Heuschnupfen leiden, erfahren Sie nur mit Hilfe eines professionellen Allergietests. Nur dann haben Sie Gewissheit und können auf die Krankheit richtig reagieren.

Abgrenzung der Symptomatik nicht immer einfach

Wenn Sie im Frühling plötzlich von juckenden und tränenden Augen, einer triefenden Nase und Schwellungen ereilt werden, leiden Sie womöglich an einer Pollenallergie – umgangssprachlich auch Heuschnupfen genannt. Nicht immer ist die Abgrenzung der Symptomatik einfach. Beispielsweise kann auch eine Erkältung ähnliche Symptome auslösen. Wer Gewissheit haben möchte, sollte daher frühzeitig den Gang zum Allergologen antreten. Dieser kann eine Blutuntersuchung und/oder einen Hauttest durchführen.

Der Pricktest

Der Arzt kann aus einem Fundus unterschiedlicher Testmethoden schöpfen. Der wohl bekannteste Allergietest ist der sogenannte Pricktest. Dabei werden verschiedene Allergene auf den Unterarm des Patienten geträufelt. Anschließend wird die darunterliegende Haut leicht eingeritzt, damit die Substanz schneller eindringen kann. Keine Angst: Dieser Vorgang ist in der Regel komplett schmerzfrei, da nur die Hautoberfläche behandelt wird. Sofern die Haut im Anschluss durch Juckreiz, Rötungen und/oder Quaddeln reagiert, gilt der Test als positiv.

Der Patchtest

Eine moderne Alternative ist der Patchtest. „Patch“ steht im Englischen für Pflaster. Hierbei wird das vermutete Allergen auf ein spezielles Pflaster aufgetragen. Dieses wird dem Patienten auf den Rücken geklebt. Nach zwei Tagen überprüft der Arzt, ob sich an der jeweiligen Stelle Schwellungen, Blasen oder Knötchen entwickelt haben. Ist dies der Fall, gilt der Allergietest als positiv.

Der Provokationstest

Schließlich gibt es noch das Feld der Provokationstests. Dabei erhält der Arzt einen eindeutigen Beweis, ob eine Allergie wie beispielsweise Heuschnupfen vorliegt oder nicht. Dazu werden Stoffe, die die jeweilige Allergie auslösen, beispielsweise auf die Nasen- oder Mundschleimhaut aufgetragen. Bei Heuschnupfen kommt in der Regel der nasale Provokationstest zum Einsatz. Spielt auch Asthma eine Rolle, greift der Mediziner zur bronchialen Alternative. 

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