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Bei Bluthochdruck hilft regelmäßiger Sport

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Bei Bluthochdruck hilft regelmäßiger Sport

30.03.2012, 14:25 Uhr | ts

Bei Bluthochdruck hilft regelmäßiger Sport. Sport hilft gegen Bluthochdruck. (Quelle: imago)

Sport hilft gegen Bluthochdruck. (Quelle: imago)

Experten empfehlen Herzkranken und Menschen mit Bluthochdruck, regelmäßig Sport zu treiben. Ein moderates Ausdauertraining hilft, den Blutdruck zu senken und reduziert somit das Risiko eines Herzinfarkts. Lesen Sie, welche Sportarten für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet sind, und worauf diese beim Training achten sollten.

Am Anfang steht der Arztbesuch

Menschen mit Bluthochdruck - insbesondere mit Ausgangswerten über 160/95 mmHG - oder anderen Vorerkrankungen sollten auf jeden Fall zum Arzt gehen, bevor sie mit Sport beginnen. Dieser kann abklären, ob ein Hinderungsgrund für Sport vorliegt, wie zum Beispiel gefährliche Herzrhythmusstörungen. Außerdem kann der Arzt ein Belastungs-EKG durchführen und den individuellen Trainingspuls bestimmen.

Was Sport im Körper bewirkt

Regelmäßige Bewegung hat gleich mehrere positive Effekte. Mit der Zeit weiten sich die Gefäße und die Durchblutung verbessert sich. Der Bluthochdruck sinkt. Studien zeigen, dass bei Bluthochdruck-Patienten eine Verringerung um etwa fünf bis zehn mmHg möglich sind. Auch auf das Herz selbst wirkt sich Sport positiv aus: Es arbeitet effektiver bei einer niedrigeren Pulsfrequenz. Desweiteren bremst regelmäßiger Sport die Arterienverkalkung. Dadurch sinkt die Gefahr eines Herzinfarkts.

Moderater Ausdauersport ist ideal

Generell eignen sich für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen moderate Ausdauersportarten, die den Körper nur mäßig belasten, wie Nordic Walking, leichtes Joggen, Radfahren, Schwimmen, Skaten oder Wandern. Ausdauersport hat gleich zwei Vorteile: Man kann in jedem Alter damit anfangen und er lässt sich gut in den persönlichen Tagesablauf einbauen.

In der Gruppe trainieren hilft

Als ideales Pensum gilt, drei bis fünfmal pro Woche jeweils eine halbe Stunde Sport zu treiben. Wichtig ist es, das Training langsam zu beginnen. So kann es sinnvoll sein, zunächst mit kurzen Einheiten von fünf Minuten zu starten, und diese Zeiten langsam auszudehnen. Empfehlenswert ist ein Trainingspuls von 120 bis 150 Schlägen pro Minute. Dieser Richtwert gilt allerdings nicht bei der Einnahme von Betablockern. Im Zweifelsfall sollte man daher den Arzt fragen. Zur Kontrolle des Trainingspulses dient eine Pulsuhr. Für Herzkranke empfiehlt sich zunächst das Training in einer Herzsportgruppe. Dort betreuen speziell geschulte Übungsleiter die Patienten.

Auf Krafttraining nicht völlig verzichten

Zusätzlich zu regelmäßigem Ausdauersport kann durchaus auch ein moderates Krafttraining sinnvoll sein. Denn wer mehr Muskelmasse aufbaut, entlastet sein Herz im Alltag. Es muss weniger powern. Auch der Stoffwechsel wird durch Krafttraining positiv beeinflusst. Allerdings müssen Herz-Kreislauf-Patienten darauf achten, nicht zu große Gewichte zu wählen und nicht zu viele Wiederholungen zu machen. Hier kann ein Physiotherapeut beraten.

Welche Sportarten für Herzkranke tabu sind

Nicht alle Sportarten sind für Herzkranke und Bluthochdruckpatienten geeignet. Tabu sind Sportarten, bei denen der Blutdruck kurzzeitig ansteigt oder es zu einer Pressatmung kommt. Hierzu zählen Bodybuilding, Klettern sowie Kraftsportarten. Auch Wandern im Hochgebirge ist wegen der dünneren Luft nicht für jeden Patienten geeignet. Wer eine solche Wanderung plant, sollte in jedem Fall vorher Rücksprache mit dem Arzt halten. Auch wer während des Sports Schmerzen im Brustraum hat, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen und solche Beschwerden auf keinen Fall verharmlosen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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