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Wie ein Darmbakterium Stress reduzieren kann

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Wie ein Darmbakterium Stress reduzieren kann

24.05.2012, 12:48 Uhr | th (CF)

Ein probiotisches Darmbakterium ist in der Lage, Stress und Angst zu verringern. Es gibt ängstlichen und depressiven Menschen neue Hoffnung, obwohl es bisher nur an Mäusen getestet wurde.

Darmbakterien: Hoffnung für ängstliche und depressive Menschen

Forscher geben ängstlichen und depressiven Menschen neue Hoffnung. Sie haben ein Darmbakterium gefunden, welches Angst und Stress verringern hilft. Zumindest bei Mäusen funktioniert es schon. Kernpunkt ist dabei, dass bestimmte probiotische Bakterien bei Mäusen ängstliche und depressive Verhaltensweisen dämmen. Es konnte nachgewiesen werden, dass ein Darmbakterium die Hirnchemie der Mäuse verändert und den Gehalt von Stresshormonen im Blut senken kann. Hieraus schöpfen Forscher und Betroffene Zuversicht, neue und vor allem erfolgreiche Wege bei der Behandlung von Stress, Angstzuständen und Depressionen gehen zu können. (Mit Anspannung und Entspannung gegen Stress)

Ablauf der Tests und ihre aufschlussreichen Beobachtungen

Zu diesen Tests wurde eine Gruppe von gesunden Mäusen mit Fleischbrühe gefüttert, welche das Milchsäurebakterium Lactobacillus rhamnosus enthielt. Die andere Gruppe von Mäusen erhielt die Fleischbrühe ohne den probiotischen Bakterienzusatz. In nachfolgenden Verhaltensexperimenten wies die Gruppe mit dem Darmbakterium tatsächlich weniger Anzeichen von Stress, Ängstlichkeit und depressivem Verhalten auf als die Gruppe ohne Darmbakterium. So fanden die Forscher auch einen geringeren Gehalt an Stresshormonen wie Corticosteron in der Mausgruppe, die regelmäßig die Bakterien aufgenommen hatte.

Neue Strategien zur Stressbehandlung

Diese Studie zeigt einen Weg, durch den ein Darmbakterium die Gehirnchemie und das Verhalten von Mäusen verändern kann. Sie eröffnet damit auch eine aufschlussreiche Möglichkeit, neue Strategien für die Behandlungen von Stress und stressähnlichen psychiatrischen Störungen wie Ängstlichkeit und Depression für den Menschen zu entwickeln. Welche Mechanismen aber genau hinter der Wirkung der probiotischen Bakterien stecken, muss allerdings erst noch in weiteren Tests erforscht werden. (Äußere Stressfaktoren: Informationsflut macht krank)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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