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Zähneknirschen kann ein Stress-Symptom sein

24.05.2012, 12:57 Uhr | mà (CF)

Zähneknirschen und Stress werden heute immer häufiger in Verbindung gebracht. Dauerhaftes Knirschen führt zu Schäden an Kiefer und Zähnen. Deshalb sollten Sie frühzeitig aktiv werden.

Stressabbau durch Zähneknirschen

In belastenden Lebensphasen ist oftmals ein erhöhtes Zähneknirschen feststellbar. Es ist normalerweise ein ganz natürlicher Vorgang, um Stress abzubauen. Dass die Belastungssituationen sich häufen, zeigt die Tatsache, dass inzwischen jeder fünfte Deutsche nachts die Zähne zusammenbeißt. Solange es nicht ein Dauerzustand wird, ist Zähneknirschen kein alarmierendes Signal. Es wird dann zum Problem, wenn Sie nicht in der Lage sind, Stress vernünftig abzubauen, und sich keine Ruhepausen gönnen. Denn dauerhaftes Knirschen mit den Zähnen schädigt nicht nur die Zähne, sondern auch den Kiefer. (Physische Stressfaktoren: Infektionen und Operation)

Unbewusst im Schlaf aktiv werden

Die meisten wissen natürlich nicht, was sie nachts mit ihren Zähnen tun. Sie reiben im Schlaf ihre Kiefer gegeneinander oder pressen sie mit hoher Kraft aufeinander. Am nächsten Morgen erinnern sie sich nicht an ihre nächtliche Aktivität. Sie wundern sich nur manchmal über Schmerzen im Kiefer oder über Kopfschmerzen. Diese Symptome können Betroffene dann aber in der Regel nicht dem Zähneknirschen zuordnen, es sei denn, ihr Bettnachbar hat es registriert.

Negative Auswirkungen auf das Gebiss

Lang anhaltender Stress und das dazugehörige pausenlose Zähneknirschen wirken sich nach Ansicht der Zahnärzte bei immer mehr Patienten auf das Gebiss aus. Knirschen sorgt vor allem für einen Abrieb der Backenzähne. Ein Zahnarzt kann daran nicht nur erkennen, ob der Patient mit den Zähnen knirscht. Er kann auch feststellen, ob der Patient dauernd knirscht oder nur ab und zu ungewollt die Zähne aufeinander presst. Lang anhaltendes Zähneknirschen gilt heute als Krankheitsbild und wird mit Stress in Verbindung gebracht. Ohne Stressabbau sind Funktionsstörungen der Kiefergelenke zu befürchten. Daher sollten Sie bewusst stressabbauende Erholungs- und Entspannungsphasen in Ihren Alltag integrieren. (Augenzucken ein Signal für Stress)

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