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Schlaganfall: Maltest erkennt Minischäden im Gehirn

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Maltest zeigt Schlaganfall-Risiko

11.05.2012, 11:19 Uhr | cme

Schlaganfall: Maltest erkennt Minischäden im Gehirn. Schlaganfall: Ein Maltest zeigt das Risiko. (Quelle: t-online.de)

Schlaganfall: Ein Maltest zeigt das Risiko. (Quelle: t-online.de)

Ein Schlaganfall endet oft tödlich. Jeder zweite Betroffene stirbt direkt oder in den ersten zwei Jahren nach dem Ereignis. Schwedischen Wissenschaftlern ist es nun gelungen, das Risiko für einen besonders schlimmen Schlaganfall mit einem einfachen Maltest vorherzusagen. Offenbar deckt der Test versteckte Gefäßschäden im Gehirn auf, vermuten die Forscher.

Schlechtes Testergebnis = hohes Sterberisiko

Die Wissenschaftler der Uppsala University ließen 1000 Männer zwischen 67 und 74 Jahren einen einfachen Maltest durchführen. Dabei mussten die Teilnehmer auf einem Bild Zahlen so schnell wie möglich in der richtigen Reihenfolge verbinden. Die Probanden wurden anschließend über einen Zeitraum von 14 Jahren beobachtet. In dieser Zeit erlitten 155 Männer einen Schlaganfall. 22 von ihnen starben sofort, mehr als die Hälfte innerhalb der ersten zweieinhalb Jahre. Auffällig war: Wer im Test schlecht abgeschnitten hatte, hatte ein dreifach erhöhtes Sterberisiko gegenüber den Teilnehmern mit gutem Testergebnis.

Versteckte Hirnschäden schon vor dem Schlaganfall?

Die Wissenschaftler vermuten, dass der Test versteckte Schäden an Blutgefäßen im Gehirn anzeigen kann. Clare Walton von der "Stroke Association" (Schlaganfall-Verband) sagte gegenüber BBC Online: "Die Studie lässt vermuten, dass im Gehirn relativ früh Veränderungen stattfinden, die das Risiko für einen besonders schweren Schlaganfall erhöhen." Da der Test sehr einfach und preiswert sei, könne er eine sinnvolle Ergänzung zu den üblichen Gesundheitsuntersuchungen wie Blutdruckmessungen und ähnlichem sein.

Ein Schlaganfall hat drastische Folgen

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Rund 20 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb der ersten vier Wochen und über 37 Prozent innerhalb eines Jahres, so die Deutsche Schlaganfall Hilfe. Da das Gehirn dabei stark geschädigt werde, sei rund die Hälfte der überlebenden Patienten dauerhaft behindert und auf fremde Hilfe angewiesen. Wer die Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht meidet, kann sein Risiko, einen Hirnschlag zu erleiden, deutlich senken.

Bei Verdacht den FAST-Test durchführen

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss schnell gehandelt werden, um Gehirnzellen vor dem Absterben zu bewahren. Mit Hilfe des FAST-Tests lassen sich die Schlaganfall-Symptome überprüfen. Die Buchstaben FAST stehen für "Face - Arms - Speech - Time" (Gesicht - Arme - Sprache - Zeit). Wenn Verdacht besteht, dass eine Person einen Schlaganfall erlitten hat, lässt sich anhand von drei einfachen Übungen eine schnelle und sichere Schlaganfall-Diagnose erstellen:

Bitten Sie die betroffene Person zu lächeln, beide Arme gleichzeitig zu heben und einen einfachen Satz nachzusprechen. Wenn der Betroffene mit einer dieser Aufgaben Probleme hat, zählt jede Minute. Der Notruf muss sofort gewählt werden, denn je schneller die richtige Behandlung eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Schlaganfall-Patienten werden am besten in spezialisierten Schlaganfall-Stationen, so genannten Stroke Units, versorgt.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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