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Heuschnupfen: Was sind eigentlich Pollen?

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Allergieauslöser  

Heuschnupfen: Was sind eigentlich Pollen?

09.04.2014, 16:35 Uhr | mb (CF)

Heuschnupfen: Was sind eigentlich Pollen?. Eine Ursache für Heuschnupfen sind die Pollen der Hasel (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Ursache für Heuschnupfen sind die Pollen der Hasel (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pollen gelten als die Hauptauslöser für Heuschnupfen. Es handelt sich dabei um Blütenstaub, der sich je nach Pflanze auch über die Luft verbreitet, um das männliche Erbgut weiterzugeben. Beim Menschen kann der Blütenstaub hingegen allergische Reaktionen hervorrufen.

Fortpflanzungsmethode windbestäubter Pflanzen

Die Fortpflanzung von windbestäubten Pflanzen erfolgt durch Pollen, die der Wind über viele Kilometer über das Land trägt. Bäume, Sträucher, Gräser und Kräuter produzieren jedes Jahr eine Vielzahl dieser in einer dünnen Hülle verpackten männlichen Keimzellen.

Um sicherzustellen, dass genügend Nachkommen produziert werden, nimmt ihre Zahl ein nahezu unglaubliches Ausmaß an. So verstreut ein Haselnussstrauch immerhin etwa 2,5 Millionen und eine einzelne Roggenpflanze bis zu 21 Millionen Pollen.

Pollen sind die Auslöser für Heuschnupfen

Was für die Natur eine praktische Sache ist, führt bei Menschen, die unter Heuschnupfen leiden zu allergischen Reaktionen. Bereits wenige dieser keinen Staubkörnchen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, reichen aus, um die allergischen Reaktionen des Heuschnupfens auszulösen.

Der eigentliche Auslöser ist laut WDR 5 aber das fremde Eiweiß: Erst dieses ruft eine allergische körperliche Reaktion in Form einer Entzündung hervor. Dabei gibt es einen nicht unerheblichen Unterschied zwischen lebendigen und toten Pollen.

Tote Pollen als Allergieverstärker

Einigen Pollen bleiben gerade einmal wenige Minuten, um ihr Ziel im Flug zu erreichen, anderen, wie denen von Roggen, hingegen bis zu drei Tage. Nach diesem gewissen Zeitraum sind die Pollen "tot" und können keine Pflanzen mehr befruchten.

Laut WDR 5 liegt die größere Gefahr für Heuschnupfenpatienten gerade bei diesen toten Exemplaren. Jetzt beginnen nämlich Enzyme damit, das Eiweiß in Lipide, Hormone oder Zucker abzubauen.

Eigentlich erkennen Blüten an diesen Stoffen, ob es sich um die richtigen Pollen zur Befruchtung handelt. Im menschlichen Körper hingegen verstärken sie die allergische Reaktion, indem sie "die Entzündungszellen des Körpers erst in das Gewebe locken", so der Radiosender weiter.

Stärkere Beschwerden durch hohe Konzentration

Die Beschwerden bei Heuschnupfen werden natürlich auch vom Grad der Pollenkonzentration bestimmt. Ist sie besonders hoch, werden auch Ihre Beschwerden größer. An sonnigen trockenen Tagen mit wenig Wind oder kurz nach Beginn eines Sommerregens ist die Pollenbelastung besonders hoch, da sie schnell zum Boden transportiert werden, so das Uniklinikum Saarland.

Während auf dem Land die Pollenkonzentration in den frühen Morgenstunden am größten ist, erreicht die Dichte in der Stadt eher in den Abendstunden ihren Höhepunkt.

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