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Falsche Beratung bei Heuschnupfen: Viel zu häufig

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Falsche Beratung bei Heuschnupfen: Viel zu häufig

17.07.2012, 15:07 Uhr | kb (CF)

Wer unter Heuschnupfen leidet, geht häufig zunächst in die Apotheke. In vielen Fällen gibt es dort aber eine falsche Beratung. Der richtige Ansprechpartner wäre ein Arzt, der die richtige Behandlung bei einer Pollenallergie einleiten kann.

Bei Reizhusten: Gehen Sie zum Arzt

Wenn der Frühling kommt, dann beginnt die Zeit des Heuschnupfens. Viele Menschen leiden mit dem Einsetzen des Pollenflugs unter juckenden und tränenden Augen sowie einer ständig laufenden Nase. Wer nicht weiß, dass er unter Heuschnupfen beziehungsweise einer Pollenallergie leidet, geht meist von einer harmlosen Erkältung aus, sodass der erste Weg nicht selten in die Apotheke führt. Spätestens wenn Sie dort Reizhusten als eines der Symptome erwähnen, sollte die Empfehlung der dortigen Experten ein Arztbesuch sein. "Der Husten ist Ausdruck einer allergischen Reaktion der tiefen Atemwege. Und das kann natürlich auch gefährlich werden", so die Allergologin Kristine Breuer laut der "Ärztezeitung". Entsprechend empfiehlt sie in einem solchen Fall, dringend zum Arzt zu gehen.

Falsche Beratung in der Apotheke

In einem Test des NDR-Magazins "Markt" stellte sich heraus, dass Apotheker trotz der verdächtigen Symptome den Patienten nicht immer die entsprechende Empfehlung gaben. Demnach haben weniger als die Hälfte der Apotheker dazu geraten, einen Arzt aufzusuchen. Die anderen empfahlen stattdessen verschiedene Medikamente wie Augentropfen oder Lutschtabletten, die gegen Heuschnupfen völlig wirkungslos sind. Ein Arzt kann Ihnen stattdessen nach eingehender Untersuchung spezielle antiallergische Medikamente wie Antihistamine verschreiben oder gegebenenfalls eine entsprechende Therapiemöglichkeit vorschlagen, so Breuer.

Verkauf statt Beratung

Die falsche Beratung gibt nach Anlass von Verbraucherschützern Anlass zur Sorge. Die Apotheker sollten eigentlich wissen, dass sie ihre Kunden bei Anzeichen von Heuschnupfen an einen Arzt verweisen müssten. Stattdessen verkaufen die Mitarbeiter in den Apotheken jedoch eine große Zahl von Produkten, welche die Symptome des Heuschnupfens angeblich lindern sollen. Ob der Grund für die falsche Beratung Unwissenheit oder ein unangemessenes Streben nach Profit ist, ließ die Studie offen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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