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Demenz: Studie weist ein sinkendes Erkrankungsrisiko nach

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Demenz  

Studie: Demenzrisiko ist gesunken

03.09.2012, 16:34 Uhr | stw

Demenz: Studie weist ein sinkendes Erkrankungsrisiko nach. Viele Fälle von Demenz lassen sich mit gesunder und aktiver Lebensweise hinauszögern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer im alter aktiv bleibt, kann Demenz verzögern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Bislang nahmen die Zahlen zu. Doch nun zeigt eine neue Studie, dass das Risiko, an Demenz zu erkranken, zumindest für 80-Jährige in den letzten zehn Jahren gesunken ist. Zudem kann jeder sein Erkrankungsrisiko beeinflussen. Zehn Tipps: So beugen Sie Demenz vor.

Das Risiko zu erkranken ist gesunken

In einer niederländischen Studie erfassten und verglichen Wissenschaftler um Monique Breteler das Demenzrisiko von Menschen der vergangenen Jahrzehnte. Das Ergebnis: Das Risiko an Demenz zu erkranken ist in den letzten Jahren gesunken.1000 Teilnehmer wurden von 1990 an beobachtet. Von dieser ersten Gruppe erkrankten innerhalb von fünf Jahren 6,6 von 1.000 Personen an Demenz. Bei einer zweiten Teilnehmergruppe, die ab dem Jahr 2000 unter Beobachtung stand, waren es nur 4,9 Personen.

Gesunder Lebensstil beugt Demenz vor

"Das Risiko eines 80-Jährigen, im Laufe des nächsten Jahres an Demenz zu erkranken, ist heute niedriger als vor zehn Jahren," sagt Professorin Monique Breteler vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn, gegenüber dem Magazin "Apotheken Umschau". Ein solches Ergebnis lässt sich offenbar mit einer immer besseren Behandlung von Krankheiten und einem verbesserten Lebensstil der Menschen erklären. "Die Menschen rauchen weniger und sind sportlich aktiver", erklärt die Wissenschaftlerin gegenüber der Apotheken Umschau.

Bestimmte Risikofaktoren führen zu Demenz

Etwa jeder zweite Fall von Demenz ist auf einige, wenige Risikofaktoren zurückzuführen, schätzen Experten. Das größte Risiko birgt das Rauchen, gefolgt von Bewegungsmangel. Ebenfalls auf der Liste stehen: Depressionen, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht. Untersuchungen zeigen, dass sich der Krankheitseintritt von Erkrankungen wie Alzheimer um fünf bis zehn Jahre verzögern lässt, wenn man körperlich und geistig aktiv bleibt.

Soziale Kontakte im Alter sind wichtig

Neben einem gesunden Lebensstil sind außerdem soziale Kontakte sehr wichtig. Wer seine Zeit größtenteils alleine verbringt, hat ein größeres Risiko, sein Gehirn zu unterfordern. Aber auch genügend Ruhe tut dem Hirn gut. Ausreichender Schlaf wirkt sich positiv auf die Hirnaktivität aus. Empfohlen werden mindestens sieben Stunden. Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Das Gehirn muss fit gehalten werden

Um das Gehirn fit zu halten, muss es konstant trainiert und genutzt werden. Zu viel Ruhe und Entspannung vor dem Fernseher sind Gift für das Erinnerungsvermögen. Auswendiglernen trainiert das Gehirn. Ein Tipp: Zücken Sie den Einkaufszettel erst zur Kontrolle an der Kasse und versuchen Sie, die Einkäufe aus dem Kopf, ohne schriftliche Gedankenstütze in den Einkaufswagen zu packen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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