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Demenz: "Erinnerungsanker" können Gedächtnisverlust hinauszögern

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Demenz  

Demenz: Erinnerungen verschaffen Erfolgserlebnisse

07.09.2012, 15:08 Uhr | dapd/t-online

Demenz: "Erinnerungsanker" können Gedächtnisverlust hinauszögern. Demenz: Fotos vergangener Tage können Gedächtnisverlust hinauszögern.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Demenz: Fotos vergangener Tage können Gedächtnisverlust hinauszögern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Demenz ist eine Krankheit, bei der die geistige Leistungsfähigkeit immer weiter abnimmt und das Gedächtnis nach und nach schwindet. Um den Gedächtnisverlust hinauszuzögern können "Erinnerungsanker" den Demenzkranken helfen. Das können Fotos aus der Vergangenheit, wohlbekannte Musik oder Werke des Lieblingsschriftstellers sein. Das sagt Martin Haupt, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP). Zehn Tipps, wie Sie Demenz vermeiden.

Demenz: Positive Erinnerungen steigern Wohlbefinden

Haupt zufolge können auch Lieder, Gerüche oder Gerichte, die mit bestimmten Lebensabschnitten in Verbindung stehen, dazu beitragen, das Gedächtnis zu bewahren. Positive Erinnerungen könnten das allgemeine Wohlbefinden Betroffener steigern. "Um dem fortschreitenden Identitätsverlust bei Alzheimer-Patienten entgegenzuwirken, kann es hilfreich sein, den Betroffenen mit Erinnerungen aus seiner Vergangenheit anzuregen", betont Haupt. Erhaltene Erinnerungen könnten den Erkrankten auch kleine Erfolgserlebnisse verschaffen und Sicherheitsgefühle wecken.

Langzeitgedächtnis ist oft noch erhalten

Bei fortgeschrittener Demenz kann die Gegenwart vollständig aus dem Gedächtnis des Betroffenen verschwinden. Im mittleren Stadium der Erkrankung können sie sich manchmal schlagartig an Geschehnisse aus der Kindheit und Jugend erinnern. "Grundsätzlich ist es vorteilhaft, bei Erkrankten diejenigen Fähigkeiten anzusprechen, die noch erhalten geblieben sind - wie etwa das Langzeitgedächtnis - da es hier am meisten Möglichkeiten gibt, das Selbstbewusstsein des Erkrankten zu stärken", rät Haupt.

Eine Demenz ist zwar noch immer nicht heilbar, mit dem richtigen Therapiemix kann ihr Fortschreiten jedoch gebremst werden.

ratgeber.t-online.de: Aktivierende Beschäftigung für Demenzkranke: Sinne trainieren

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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