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Lassa-Virus: Fieber kann zu inneren Blutungen führen

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Lassa-Virus: Fieber kann zu inneren Blutungen führen

01.10.2012, 14:11 Uhr | iw (CF)

Der Lassa-Virus kann Auslöser des gleichnamigen Lassa-Fiebers sein. Die Infektionskrankheit führt in Extremfällen zu einem sogenannten blutigen Fieber, bei dem die inneren Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. In der Regel gestaltet sich der Krankheitsverlauf jedoch unauffällig und ohne schwerwiegende Folgen. Überträger des Virus ist eine bestimmte afrikanische Rattenart.

Wie das Lassa-Virus übertragen wird

Die afrikanische Vielzitzenratte überträgt den Virus über ausgeschiedenen Kot oder Urin, der mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommt. Bei den Tieren selbst treten jedoch keine Symptome des Lassa-Fiebers auf. Infiziert sich ein Mensch, kann der Virus anschließend durch Tröpfcheninfektion auf andere Menschen übertragen werden. Um die Ansteckungsgefahr gering zu halten, empfiehlt es sich in betroffenen afrikanischen Regionen, Nahrungsmittel vor Ratten zu schützen und bei Verdacht auf Kontakt, umgehend zu entsorgen. Auch den direkten Kontakt mit den Tieren sollten Sie unbedingt vermeiden. (Influenza-A-Virus: Was Sie wissen sollten)

Lassa-Fieber: Die meisten Erkrankungen verlaufen harmlos

Kommt es zur Infektion, äußert sich das Lassa-Fieber bei den meisten Betroffenen durch Symptome ähnlich einer klassischen, aber milden Grippe, berichtet die "Gesundheitsberichterstattung des Bundes". Dazu können neben Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen auch Fieber sowie Beschwerden im Magen- und Darmbereich gehören. Oftmals wird die Krankheit dann als solche gar nicht festgestellt.

Selten lebensgefährlich

Lebensgefahr besteht beim Lassa-Fieber nur in besonders schweren Fällen. Die genannten Symptome treten ungleich stärker auf. Hinzu können unter anderem Ödeme im Gesichtsbereich kommen, Bindehautentzündungen sowie Entzündungen im Rachenraum. Nach durchschnittlich einer Woche sind zusätzlich die inneren Organe akut bedroht, da es hier zu Blutungen kommen kann. Betroffen sind meist Gehirn, Herz, Nieren, Lunge und Bauchspeicheldrüse. Wird das Lassa-Fieber rechtzeitig diagnostiziert, liegen die Überlebenschancen bei einer professionellen antiviralen Therapie bei hohen 90 Prozent. (Was ist eine Virusinfektion und wie verläuft sie?)

Viren schnellstmöglich identifizieren

Eine schnelle Diagnose kann eine erfolgreiche Therapie des Lassa-Fiebers begünstigen. Die Heilungschancen sind am größten, wenn das Virus innerhalb der ersten sechs Tage nach Auftreten der Symptome identifiziert und mit der Therapie begonnen wird. Die Diagnose wird dadurch erschwert, dass die Symptome des Lassa-Fiebers stark denen des Ebola- oder auch Rift-Valley-Fiebers ähneln. Auch eine Verwechslung mit Malaria ist im Anfangsstadium möglich. Ein Blutbild verschafft schnelle Aufklärung.

Die Diagnostik ist nur in Institutionen, die über ein Hochsicherheitslabor verfügen, erlaubt. In Deutschland werden entsprechende Tests im Hamburger Bernhard-Nocht-Institut durchgeführt, das auf Tropenkrankheiten spezialisiert ist. Eine Infektion mit dem Lassa-Virus muss zudem bereits bei Verdacht den deutschen Behörden gemeldet werden. (Gürtelrose behandeln: Die richtige Therapie)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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