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Gelbfieber: Virus-Übertragung durch Insektenstiche

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Gelbfieber: Virus-Übertragung durch Insektenstiche

18.10.2012, 13:51 Uhr | lc (CF)

Wenn Sie nach Afrika oder Südamerika reisen, informieren Sie sich unbedingt vorher über die Verbreitung von Gelbfieber. Denn Mücken übertragen krankheitserregenden Viren schneller als Ihnen lieb ist. Die Krankheit kann sogar tödlich enden. Zwar können Sie sich vorsorglich impfen lassen, doch müssen Sie auch dann Risiken beachten.

Krankheit kann tödlich enden

Bei Gelbfieber handelt es sich um eine schwere Erkrankung, die Fieber und Blutungen verursacht. Die Viren werden durch den Stich der sogenannten Gelbfiebermücke übertragen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist hingegen nicht möglich, entwarnt das Gesundheitsamt Bremen. Nach einem Stich der Mücke können folgende Symptome auf eine Gelbfieber-Erkrankung hindeuten: Übelkeit, Erbrechen, Blutungen, Fieber, Versagen von Niere, Lunge oder Leber sowie Gelbsucht und Kopf- sowie Muskelschmerzen.

Gelbfieber kann sich auch lediglich durch harmlose grippeartige Symptome äußern und dann wieder abklingen. Bei schwerem Verlauf kann die Krankheit allerdings auch durch Organversagen zum Tod des Patienten führen. Wenn Ärzte bei den oben genannten Symptomen Gelbfieber diagnostizieren, ist der Betroffene stationär zu behandeln. Doch selbst bei intensiver, medizinischer Behandlung sterben viele Patienten.

Lassen Sie sich rechtzeitig gegen Gelbfieber-Viren impfen

Urlauber, die in Risiko-Gebiete reisen, sollten sich der Gefahr bewusst sein und sich unbedingt vor der Reise impfen lassen. Gefährliche Gebiete befinden sich zum Beispiel im subtropischen Afrika zwischen dem Staat Niger im Norden und Angola im Süden. Aber auch bei einer Reise nach Südamerika empfiehlt sich eine Impfung. Zwischen Panama im Norden und dem Süden Paraguays ist das Gelbfieber ebenfalls verbreitet.

Die Impfung sollte bereits zehn Tage vor Ihrer Reise erfolgen. Nur so wirkt der Impfstoff rechtzeitig und wird auch nur dann vom Reiseland anerkannt, wie das Gesundheitsamt Bremen weiter berichtet. Halten Sie stets Ihren Impfpass bereit, denn die Einreisebehörden können die Vorlage verlangen.

Arzt konsultieren und Impfung abwägen

Wenn Sie sich impfen lassen, kommt ein Lebendimpfstoff zum Einsatz. Er enthält also eine geringe Menge an aktiven Viren, weshalb die Impfung auch gewisse Risiken birgt. Nach der Impfung können grippeähnliche Symptome auftreten – nur in Ausnahmefällen zieht diese Schutzmaßnahme schwere bis tödliche Konsequenzen nach sich. Weil aber ein Restrisiko besteht, sollten Sie sich von einem Arzt über Nutzen und mögliche Gefahren informieren. Problematisch ist zum Beispiel eine Impfung von Schwangeren, Babys und Personen ab 60 Jahren. Bei Älteren ist das Risiko, schwere Nebenwirkungen zu erleiden, nach Angaben des Gesundheitsamtes Bremen fünfmal größer als bei jüngeren Menschen.

Da der Impfstoff zudem Hühnereiweiß enthält, müssen auch Allergiker aufpassen. Der Arzt könnte Ihnen – sofern Sie unter die Risikogruppen fallen – gegebenenfalls von einer Reise in das Risikogebiet abraten. Sollte es nach der Impfung zu Komplikationen kommen könnte, ist hier das Risiko, an Gelbfieber zu sterben geringer, als wenn Sie sich im Verbreitungsgebiet der Viren infizieren.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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