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Schlaganfall kennt keine Altersgrenze

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Schlaganfall kennt keine Altersgrenze

15.03.2017, 15:21 Uhr | dapd, dapd

. Starke Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit können Anzeichen für Schlaganfall sein. (Foto: Archiv)

Starke Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit können Anzeichen für Schlaganfall sein. (Foto: Archiv)

Schlaganfall ist keine Alte-Leute-Krankheit. Es trifft auch junge Erwachsene und sogar Kinder. Ursachen sind unter anderem Bluthochdruck oder Diabetes. Umso wichtiger ist es, die Symptome zu kennen: Sechs Warnzeichen für einen Schlaganfall.

Ein Viertel aller Schlaganfälle bei unter 65-Jährigen

"Niemand ist unangreifbar", warnt der Neurologe Ralph Sacco, ehemaliger Präsident des Amerikanischen Herzverbandes. Zwar verzeichne die Altersgruppe über 65 die meisten Schlaganfälle, doch bis zu einem Viertel der Fälle werde bei jüngeren Menschen diagnostiziert. Umso wichtiger ist es deshalb, die Signale zu kennen und entsprechend schnell zu handeln.

Sehstörungen und Schwindel sind Schlaganfall-Anzeichen

Sehstörungen wie Schwierigkeiten beim räumlichen Sehen sowie Doppelbilder können auf einen Schlaganfall hinweisen. Weitere Symptome sind Sprach- oder Verständnisstörungen, plötzliche Lähmungserscheinungen auf einer Körperseite oder ein gestörtes Berührungsempfinden. Typisch sind auch ein herunterhängender Mundwinkel, plötzlich auftretender Schwindel und Gangunsicherheit. Auch vorher nicht gekannte, äußerst heftige Kopfschmerzen könnten Vorboten eines Schlaganfalls sein.

Früherkennung kann Gehirnzellen retten

"Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss schnell gehandelt werden", mahnt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe auf ihrer Internet-Seite. Wer rasch handelt und früh mit einer Therapie beginnt, kann Gehirnzellen vor dem Absterben retten und Komplikationen vermindern.

Junge Schlaganfall-Patienten haben oft Bluthochdruck

In Deutschland werden jährlich etwa 250.000 erstmalige Schlaganfälle registriert. Gerade jüngere Menschen trifft es oft aus heiterem Himmel. Jedoch sind einige Risikofaktoren bekannt. Viele Betroffene leiden an Bluthochdruck. In der Gruppe der 15- bis 34-jährigen Schlaganfall-Patienten fanden Forscher einer US-Studie 2011 hohe Blutdruckwerte in etwa einem Drittel der Fälle. Bei den 35- bis 44-Jährigen hatten sogar mehr als die Hälfte hohen Blutdruck. Erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder Migräneattacken gelten als weitere Risikofaktoren, aber auch genetisch bedingte Erkrankungen. Sie führen laut der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe häufig zu Gefäßmissbildungen oder Störungen der Blutgerinnung.

Pro Jahr erleiden 300 Kinder einen Schlaganfall

Gerade bei Kindern gelten genetische Veranlagung sowie Herz- und Gefäßkrankheiten als Risikofaktoren. Schlaganfälle bei Kindern und Jugendlichen gibt es Schätzungen zufolge in Deutschland etwa 300 Mal jedes Jahr. In fast einem Drittel der Fälle trifft es Neugeborene, wie die Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufführt. Die Dunkelziffer könnte indes um einiges höher liegen, denn nicht jeder Schlaganfall wird erkannt. Und je jünger die Kinder sind, desto schwieriger ist die Diagnose: Beeinträchtigungen bei Wahrnehmung und Bewegung sind schwerer zu erkennen. Besonders Babys und Kleinkinder können nicht oder nur schwer vermitteln, welche Beschwerden sie haben.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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