Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Arthrose: Künstliches Gelenk als letzter Ausweg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Therapiemöglichkeit  

Arthrose: Künstliches Gelenk als letzter Ausweg

23.11.2012, 13:34 Uhr | ts (CF)

Arthrose: Künstliches Gelenk als letzter Ausweg. Ein künstliches Gelenk kann die Schmerzen bei Arthrose vermindern. (Quelle: imago/Jochen Tack)

Ein künstliches Gelenk kann die Schmerzen bei Arthrose vermindern. (Quelle: Jochen Tack/imago)

Ist der Leidensdruck eines Arthrose-Patienten trotz aller Therapiemöglichkeiten noch sehr hoch, kann ein künstliches Gelenk der letzte Ausweg sein. Mit 200.000 Behandlungen pro Jahr zählt der Einsatz einer künstlichen Hüfte beispielsweise zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in Deutschland. Was Sie zum Thema künstliches Gelenk wissen sollten, erfahren Sie hier.

Arthrose: Definition und Behandlungsmöglichkeiten

Am häufigsten von Arthrose betroffen sind Hüft-, Knie- und Fingergelenke. Die Behandlung einer Arthrose sollte zum einen die Therapie der schmerzhaften Symptome umfassen, zum anderen sollte sie den fortschreitenden Knorpelabbau und die zunehmende Schädigung des Gelenkes aufhalten.

Geeignete Therapiemaßnahmen sind unter anderem Krankengymnastik, das Nutzen orthopädischer Hilfen oder die Gabe von Medikamenten. Wenn der betroffene Patient trotzdem einem hohen Leidensdruck ausgesetzt ist, kann ein künstliches Gelenk unter Umständen den letzten Ausweg darstellen.

Ein künstliches Gelenk in der Hüfte: Das müssen Sie wissen

Die Hüfte ist das am meisten belastete Gelenk im menschlichen Körper, da sie fast das gesamte Körpergewicht tragen muss. Arthrose als Folge verstärkte Knorpelabnutzung ist in der Hüfte daher besonders häufig. Mit 200.000 chirurgischen Eingriffen im Jahr ist der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks quasi zur Routine-Operation geworden, berichtet die "Apotheken Umschau". Dennoch sollten Sie im Vorwege einige Dinge beachten und wichtige Fragen mit Ihrem behandelnden Arzt abklären.

Damit ein künstliches Gelenk im Idealfall nach der Operation vom Patienten gar nicht bemerkt wird, sind operative Erfahrung und Geschick des Chirurgen gefragt. Wenn Sie eine passende Klinik gefunden haben, lassen Sie sich über die unterschiedlichen Befestigungsmethoden der Prothese aufklären. Diese kann mit Knochenzement eingeklebt oder in den bestehenden Knochen verankert werden.

Rechnen Sie im Anschluss an die Operation mit etwa drei Wochen Reha und einem bis drei Monaten Arbeitsausfall – abhängig vom Tätigkeitsfeld. Auf die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk antwortet Professor Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg, in einem Interview mit der "Apotheken Umschau": "Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn der Betroffene für sich entschieden hat, dass seine Lebensqualität so eingeschränkt ist, dass er so nicht weiterleben kann."

Künstliches Gelenk: Welche Voraussetzungen sind nötig?

Während es lange Zeit üblich war, ein künstliches Gelenk nur Patienten einzusetzen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, kommen heutzutage auch jüngere Patienten für eine solche Operation in Betracht. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Haltbarkeit der Prothesen auf mittlerweile 20 Jahre und länger gesteigert werden konnte. Entsprechend ist das lange Zeit gültige Mindestalter mittlerweile obsolet und auch jüngere Arthrose-Patienten können eine Operation als letzten Ausweg gegen die Schmerzen in Anspruch nehmen.

Künstliches Kniegelenk: Wichtige Informationen

Für das künstliche Kniegelenk gelten ähnliche Rahmenbedingungen wie für die künstliche Hüfte. Wenn Ihr persönlicher Leidensdruck trotz alternativer Therapiemöglichkeiten hoch ist, sollten Sie den Einsatz eines künstlichen Gelenks in Betracht ziehen. Beim Knie gibt es viele unterschiedliche Formen von Prothesen, von Total-Endoprothesen über gekoppelte Prothesen bis hin zu Teilprothesen. Welche für Sie infrage kommt, sollten Sie mit dem zuständigen Chirurgen besprechen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017