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Herzstillstand: Vier Dinge, die jeder wissen sollte

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Herzstillstand  

Vier Dinge, die man bei Herzstillstand wissen sollte

29.10.2012, 18:38 Uhr | akl

Herzstillstand: Vier Dinge, die jeder wissen sollte. Herzstillstand: Jetzt zählt jede Sekunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Herzstillstand: Jetzt zählt jede Sekunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kurz vor der Führerscheinprüfung steht der Erste-Hilfe-Kurs auf dem Programm. Danach geraten Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage meist in Vergessenheit. Doch was soll man im Ernstfall tun? Macht man, so ganz außer Übung, bei einem Herzstillstand nicht mehr falsch als richtig? Vier Dinge, die Sie über die Reanimation wissen sollten.

Was tun bei plötzlichem Herzstillstand?

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Doch viele zögern mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen, aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei kann die Herzmassage lebensrettend sein. Auf die Mund-zu-Mund-Beatmung könne verzichtet werden, so die Deutsche Herzstiftung: "Forschungsergebnisse aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass bei einem plötzlichen Herzstillstand eines Erwachsenen für etwa acht Minuten ausreichend Sauerstoff im Blut ist. Das Problem ist jedoch, dass der Sauerstoff bei einem Herzstillstand nicht im Gehirn ankommt, wo er gebraucht wird. Dorthin muss er also gepumpt werden. Das wird mit einer wirksamen Herzdruckmassage erreicht".

Ersthelfer, die die Mund-zu-Mund-Beatmung nicht beherrschen, machen oft Fehler. Ungeübte sollten sich daher besser allein auf die Herzdruckmassage beschränken, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung.

Sofort 112 wählen

Ist die betroffene Person bewusstlos, reagiert sie weder auf Zurufen noch auf Schütteln, muss sofort die Notrufnummer gewählt werden, um wertvolle Zeit zu sparen. Danach muss mit der Wiederbelebung begonnen werden. Der Puls spielt dabei keine Rolle. Durch die Pulssuche gehe nur unnötig Zeit verloren, erklärt die Deutsche Herzstiftung.

Herzdruckmassage: Keine Angst vor Fehlern

Der Ersthelfer sollte beherzt vorgehen und keine Angst vor Fehlern haben. Auch wenn kein Herzstillstand vorliegt, kann man keinen Schaden anrichten. "In diesem Fall kommt der Betroffene wieder zu Bewusstsein und man kann mit der Herzdruckmassage aufhören", erklärt die Deutsche Herzstiftung. Auch die Angst, dem Betroffenen die Rippen zu brechen, lässt Ersthelfer oft zögern.

Zwar kann es bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu Rippenbrüchen kommen, dies sei aber kein Fehler des Ersthelfers, sondern eine oft unvermeidbare Begleiterscheinung. "Eine oder mehrere gebrochene Rippen sind aber in einer solchen Situation das kleinere Problem".

So funktioniert die Herzdruckmassage

Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt mindestens 100 Mal in der Minute das Brustbein mindestens fünf Zentimeter tief einzudrücken. Dafür muss der Helfer in Höhe des Brustkorbes neben dem Betroffenen knien. Der Handballen muss auf das untere Drittel des Brustbeins, das ist in etwa in der Mitte des Brustkorbs, aufgelegt werden. Dann legt man den Ballen der anderen Hand auf die erste Hand. Die Arme sind dabei gestreckt.

Nun wird der Brustkorb senkrecht von oben durch Gewichtsverlagerung des eigenen Oberkörpers eingedrückt. Dabei sollte die Dauer des Drucks so lange sein wie die Dauer der Entlastung.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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