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Prostata: Fünf Symptome für eine kranke Prostata

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Kranke Prostata  

Fünf Warnzeichen für eine kranke Prostata

30.09.2016, 11:39 Uhr | akl

Prostata: Fünf Symptome für eine kranke Prostata. Prostata: Fünf Warnzeichen für eine kranke Prostata.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Probleme beim Wasserlassen können auf eine kranke Prostata hinweisen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Problemen mit der Prostata muss es sich zwar nicht gleich auf Krebs handeln, doch eine Untersuchung ist auf jeden Fall ratsam, wenn Männer bestimmte Symptome an sich bemerken. Nur so können gutartige Geschwüre früh entdeckt und unangenehme Beschwerden verhindert werden. Wir nennen Warnzeichen für eine kranke Prostata.

Mediziner unterscheiden zwischen gutartigen und bösartigen Prostataerkrankungen: Zu den gutartigen zählen Entzündungen (Prostatitis) sowie die Prostatavergrößerung, zu den bösartigen Leiden zählt der Prostatakrebs.

Probleme beim Wasserlassen

Die Prostata umgibt die Harnröhre. Vergrößert sie sich, drückt sie auf die Harnröhre und der Mann bekommt Probleme beim Wasserlassen. Das betrifft fast jeden zweiten Mann über 50. Häufiger Harndrang und das sogenannte "Nachtröpfeln" sind typische Begleiterscheinungen. Auch ein weniger kräftiger Harnstrahl sowie nächtlicher Harndrang sind Hinweise für eine vergrößerte Prostata. Bemerken Männer diese Anzeichen bei sich, sollten sie zu einem Urologen gehen. Mit der richtigen Therapie verbessern sich die Symptome erheblich und auch Blasensteinen oder Nierenschäden kann vorgebeugt werden. Eine vergrößerte Prostata ist gutartig - störend sind vor allem die Begleiterscheinungen.

Dennoch ist es wichtig, die Ursachen der Beschwerden abzuklären, denn auch andere Erkrankungen können dahinterstecken. Dazu zählen beispielsweise Harnwegsinfekte oder Tumore.

Ausführlich: Mögliche Ursachen für Probleme beim Wasserlassen

Blut im Urin oder im Sperma

Weitere Warnzeichen sind Blut im Urin oder Blut im Sperma. Auch dann sollte auf jeden Fall ein Urologe aufgesucht werden. Es kann eine harmlose Ursache dahinterstecken, aber eben auch ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung der Prostata sein. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft erkrankt jeder sechste Mann über 50 an Prostatakrebs.

Im Anfangsstadium bemerken die Betroffenen nichts. Beschwerden treten erst dann auf, wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er auf die Harnröhre übergreift oder wenn sich Tochtergeschwülste außerhalb der Prostata gebildet haben. Symptome sind neben Blut in Urin und Sperma auch Schmerzen bei der Ejakulation sowie Schmerzen in der Prostata. Betroffene berichten zudem häufig über Schmerzen im unteren Rückenbereich, in der Hüfte und im Becken.

Inkontinenz ist nur selten Begleiterscheinung von Prostatakrebs

Der unfreiwillige Urinverlust kann verschiedene Ursachen haben. Er kann als eigenständige Erkrankung auftreten, aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung sein, wie einer vergrößerten Prostata oder Prostatakrebs. Eine Inkontinenz ist aber eher in seltenen Fällen ein Anzeichen für einen Tumor. Viel häufiger ist sie eine Begleiterscheinung der Krebsbehandlung.

Ausführlich: Das kann hinter Inkontinenz stecken

Potenzstörung - Erektile Dysfunktion mit vermindertem Samenerguss

Kommt es zu Impotenz oder ist die Erektion weniger stark ausgeprägt, kann ebenfalls die Prostata dahinterstecken. Häufig ist auch der Samenerguss vermindert. In den meisten Fällen liegt die Ursache in der Vergrößerung der Prostata, aber in einigen Fällen ist auch Prostatakrebs der Auslöser.

Ausführlich: Potenzprobleme kann viele Gründe haben

Erhöhter PSA-Wert

Der Arzt kann über eine Blutuntersuchung Ihren PSA-Wert ermitteln. Beim sogenannten prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, dass von der Prostata gebildet wird. Ist der PSA-Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf eine gut- oder bösartige Veränderung der Prostata sein, aber auch auf eine Entzündung hinweisen. Im Bedarfsfall werden dann weitere Untersuchungen in die Wege geleitet.

Ausführlich:
PSA-Test in der Kritik: Wie verlässlich ist der Wert?
Prostatakrebs-Erkennung: Wie wichtig ist der PSA-Test?


Keine Scheu vor der Krebsvorsorge

Doch nicht nur bei den typischen Warnzeichen wie Probleme beim Wasserlassen, Blut im Urin, Blut im Sperma, Harninkontinenz sowie Erektile Dysfunktion sollte ein Urologe um Rat gefragt werden. Damit Veränderungen schon frühzeitig erkannt werden können, sollten Männer zur Früherkennung gehen. Die Kosten der Untersuchung werden ab dem 45. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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