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Folgeerkrankungen von Diabetes: So beugen Sie vor

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Folgeerkrankungen von Diabetes: So beugen Sie vor

28.12.2012, 15:41 Uhr | ah (CF)

Folgeerkrankungen von Diabetes: So beugen Sie vor. Diabetiker können nicht ohne Weiteres fasten (Quelle: imago)

Diabetiker können nicht ohne Weiteres fasten (Quelle: imago)

Wer von der Zuckerkrankheit betroffen ist, sollte unbedingt mögliche Folgeerkrankungen von Diabetes im Blick behalten. Denn wenn der Stoffwechsel gestört und etwa die Blutzuckerwerte dauerhaft zu niedrig sind, können schwerwiegende Schädigungen eintreten. Diese sollten Sie unbedingt vermeiden. Am besten beugen Sie vor, indem Sie Ihren Körper regelmäßig untersuchen.

Folgeerkrankungen von Diabetes: Risiko steigt mit dem Alter

Das Risiko für Folgeerkrankungen von Diabetes wird oftmals mit dem Alter eines Blutzuckerkranken in Verbindung gebracht – das ist allerdings nicht der Hauptfaktor. Es steigt zwar mit dem Alter, maßgeblich ist allerdings, wie lange Sie schon an Diabetes erkrankt sind, so Dr. Bernhard Kulzer vom Diabetes Zentrum Bad Mergentheim in der "Apotheken Umschau". Sie beugen solchen Erkrankungen am besten vor, indem Sie auf Ihren Blutzucker, den Blutdruck und die Blutfettwerte achten, da diese Faktoren eine große Rolle spielen.

Der Langzeitwert des Glykohämoglobins (HbA1c) etwa sollte laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Stern" einen Wert von weniger als 58 Millimol pro Mol – also 7,5 Prozent – haben. Ist dies der Fall, müssen Sie keine Folgeerkrankungen von Diabetes fürchten. Ist der Langzeitwert jedoch zu hoch, können verschiedene Erkrankungen auftreten.

Nervenschäden vermeiden

Zu den Folgeerkrankungen von Diabetes zählen beispielsweise Nervenschäden, die besonders in den Füßen und Unterschenkeln auftreten. Doch auch das Herz- und Gefäßsystem, das Verdauungssystem und die Harnblase können davon betroffen sein. Um dem vorzubeugen, sollten Sie nervenschädigende Einflüsse vermeiden, etwa Alkohol und Zigaretten. (Sind Alkohol und Diabetes miteinander vereinbar?)

Achten Sie außerdem auf die mit den Nervenerkrankungen einhergehenden Folgen, etwa wiederholte Blasenentzündung, häufigen Durchfall oder Verstopfung. Überprüfen Sie auch regelmäßig, ob Sie ein komisches Gefühl in den Gliedmaßen haben – etwa ein Kribbeln oder ein Pelzigkeitsgefühl.

Herz-Kreislauf- und Augenerkrankungen vorbeugen

Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können eine Folge von Diabetes sein, was das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzversagen erhöht; auch Nierenerkrankungen können auftreten. Daher ist es wichtig, dass Sie als Diabetiker regelmäßig Ihren Blutdruck messen und die Werte überwachen, damit Sie den Erkrankungen frühzeitig vorbeugen können.

Der Blutdruck sollte auf jeden Fall unter 140 zu 85 liegen, außerdem sollten der Anteil von Triglyzeridfett geringer als 150 Milligramm pro Deziliter sowie der Cholesterinwert geringer als 200 Milligramm pro Deziliter sein, rät der Diabetikerbund Hamburg in einer Broschüre. Eine Schädigung der Nieren können Sie außerdem dadurch vermeiden, dass Sie nicht zu viel Eiweiß zu sich nehmen.

Vielleicht eine der am meisten gefürchteten Folgeerkrankungen von Diabetes sind Schädigungen der Augen und der Netzhaut, was zu Sehstörungen oder Erblindung führen kann. Damit Sie eine solche Schädigung vermeiden, gilt auch hier: Normalisieren Sie Ihre Blutzucker- und Blutdruckwerte, auch sollten Sie Ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen und als Diabetiker bei Sehbeschwerden unbedingt einen Augenarzt aufsuchen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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