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Frauen interpretieren Infarkt-Anzeichen häufig falsch

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Frauen interpretieren Infarkt-Anzeichen häufig falsch

05.12.2012, 17:45 Uhr | t-online.de

Frauen interpretieren Infarkt-Anzeichen häufig falsch. Herzinfarkt: Verengte Gefäße können einen Herzinfarkt auslösen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verengte Gefäße können einen Herzinfarkt auslösen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Herzinfarkte sind eher Männersache? Wer so denkt, liegt falsch. Wie die Deutsche Herzstiftung in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gibt, sind auch bei Frauen Herzinfarkte und Schlaganfälle die häufigste Todesursache. 2010 starben 203.218 Frauen und 149.471 Männer an Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. Etwa 26.000 Frauen und 33.000 Männer verstarben an einem Herzinfarkt.

Symptome bei Frauen anders als bei Männern

Das Tückische am "weiblichen Herzinfarkt" ist, dass sich die Anzeichen bei Frauen oft anders äußern als bei Männern und er daher oft zu spät erkannt wird. Übliche Symptome sind ein Brennen im Brustkorb, Schmerzen, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer und Oberbauch ausstrahlen können, Atemnot, Übelkeit, Brechreiz und Angst. Frauen verspüren beim Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer ein Druck- oder Engegefühl in der Brust und klagen weniger über einen starken Brustschmerz.

"Neben dem typischen Brustschmerz treten bei Frauen häufiger untypische Beschwerden auf: starke Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauch- und Rückenschmerzen. Diese erschweren die Diagnose oft", so Prof. Dr. Annette Geibel-Zehender von der Uniklinik Freiburg. "Auch fehlt vielen Frauen die Kenntnis über das Herzinfarktrisiko. Deshalb werden Beschwerden im Brustkorb nicht konsequent und unmittelbar abgeklärt." Beschwerden werden eher auf das Alter, die Bronchien, Rückenschmerzen oder den empfindlichen Magen geschoben. Lebensrettende Maßnahmen werden so häufig zu spät eingeleitet.

Rauchen hebelt Östrogene aus

Im Alter über 65 Jahren steigt das Herzinfarktrisiko bei Frauen deutlich an. Vor den Wechseljahren schützen die Östrogene, die zudem auch den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen, Frauen vor einer Herzkranzgefäßverengung. Frauen im Alter von 40 bis 50 Jahren sind besonders dann gefährdet, wenn sie rauchen und die Pille nehmen. "So gut Östrogen die Frauen vor den Wechseljahren schützt, so schnell kann diese positive Wirkung durch Rauchen verringert werden", so Dr. Geibel-Zehender.

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