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Herz-Notfall: Diese Fehler auf jeden Fall vermeiden

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Herzinfarkt  

Häufige Fehler bei Herzinfarkt vermeiden

03.06.2013, 11:44 Uhr | akl

Herz-Notfall: Diese Fehler auf jeden Fall vermeiden.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

(Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schmerzen in der Brust und im linken Arm, Atemnot sowie Bewusstlosigkeit: Bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde. Doch immer wieder werden schwerwiegende Fehler gemacht, die schnelles Handeln unnötig erschweren.

Nicht warten, bis die Symptome besser werden

Häufig sind die Symptome eindeutig, dennoch zögern viele, den Rettungsdienst zu rufen. Vielleicht weil gerade Wochenende ist, man Angst vor einem Fehlalarm hat oder sich denkt, dass die Beschwerden bestimmt gleich besser werden. Doch das kann lebensgefährlich sein. Zögern Sie nicht: Rufen Sie den Rettungsdienst unter der Nummer 112 an. Denn ein Herzinfarkt kann jederzeit ohne Vorwarnung zu lebensgefährlichem Kammerflimmern führen, warnt die Deutsche Herzstiftung. Oft würden Betroffene und deren Angehörige sogar bis zu drei Stunden warten, bevor sie handeln.

Beenden Sie niemals das Notrufgespräch

Auch wenn im Ernstfall Angst und Verzweiflung in Ihnen aufkommen: Versuchen Sie ruhig zu bleiben. Atmen Sie vorher am besten kurz tief durch, bevor Sie die Notrufnummer wählen. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Gegenüber. Sagen Sie deutlich wer Sie sind, wo Sie sich befinden und welchen Verdacht Sie haben. Legen Sie auf keinen Fall auf. Denn so verhindern Sie, dass Ihr Gesprächspartner weitere Fragen stellen oder Ihnen wichtige Anweisungen geben kann. Lassen Sie immer die Notrufzentrale den Anruf beenden.

Den Verdacht auf Herzinfarkt deutlich äußern

Sagen Sie am Telefon deutlich, dass der Verdacht auf Herzinfarkt besteht. Sonst laufen Sie Gefahr, dass nur ein normaler Rettungswagen kommt, erklärt die Deutsche Herzstiftung. Denn nur der Rettungswagen mit Notarzt hat einen sogenannten Defibrillator. Mit diesem kann der Arzt durch gezielte Stromstöße lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen behandeln.

Der ärztliche Notdienst ist kein Notarzt

Nicht selten werden der ärztliche Notdienst oder der Bereitschaftsdienst mit dem Notarzt mit Rettungswagen verwechselt, so die Deutsche Herzstiftung. Doch hier handele es sich nur um einen Dienst, der am Wochenende oder an Feiertagen den Hausarzt ersetzt. Zudem bleibe dem Notdienst, wenn er dann endlich eingetroffen ist, auch nichts anderes übrig, als die 112 anzurufen. Meiden Sie diesem Umweg und wählen Sie gleich die 112.

Besser nicht selbst zur Chest Pain Unit fahren

Sogenannte Chest Pain Units sind Einrichtungen in Kliniken, die sich auf Patienten mit Beschwerden im Brustkorb spezialisiert haben. Sie sind 24 Stunden geöffnet. Doch Vorsicht: Der Betroffene sollte auf keinen Fall selbst fahren und sich besser auch nicht fahren lassen. "Dabei besteht gegenüber dem Rettungswagen das Risiko, dass ein lebensbedrohliches Kammerflimmern auftritt, das nur vom Notarzt des Rettungswagens behandelt werden kann", warnt die Deutsche Herzstiftung.

Zudem sind der Betroffene und der Helfer oft viel zu aufgeregt, um sich auf den Straßenverkehr konzentrieren zu können. So werden Unbeteiligte mit gefährdet. Rote Ampeln und Stau kosten außerdem wertvolle Zeit.

Frauen haben andere Symptome als Männer

Die männlichen Symptome eines Herzinfarkts sind bekannt: Schmerzen im Brustkorb und im linken Arm sowie Atembeschwerden, Bewusstlosigkeit oder Engegefühl. Dagegen macht sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft ganz anders bemerkbar. Sie klagen oft über Schwindel, Bauchschmerzen und Übelkeit. Vor allem bei jüngeren Frauen können dies Anzeichen für einen Herzinfarkt sein. Zudem empfinden Frauen bei einem Infarkt seltener die als typisch geltende Brustenge.

Seien Sie aufmerksam: Wer die genannten Symptome bei sich oder anderen beobachtet, sollte nicht zögern und schnell die Notrufnummer 112 wählen.

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