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Bluthochdruck: Einer der Risikofaktoren für Schlaganfall

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Risikofaktoren für einen Schlaganfall: Richtig abschätzen

08.02.2013, 16:37 Uhr | cb (CF)

Es gibt zahlreiche Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Besonders gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck, der nicht behandelt wird. Daneben spielen unter anderem Herzerkrankungen, Gefäßverengungen, Diabetes mellitus, genetische Veränderungen sowie Nikotin, Alkohol und Stress eine Rolle.

Bluthochdruck: Größter Risikofaktor für Schlaganfall

Gut die Hälfte aller Schlaganfälle ließen sich vermeiden, wenn Betroffene regelmäßig ihren Blutdruck messen würden und sich bei Bluthochdruck entsprechend behandeln ließen. Das berichtet die Sendung "Gesundheitsgespräch" des Radiosenders Bayern2. Ein dauerhaft erhöhter Bluthochdruck schädigt nämlich die Gefäßwände und erhöht das Risiko von Arteriosklerose.

Hierbei entstehen einerseits sogenannte Plaques, also flächige Veränderungen der Gefäßwände, die im Laufe der Zeit aufreißen können. Das sich anschließend dort bildende Gerinnsel kann so groß werden, dass die Arterie verstopft. Teile des Gerinnsels können außerdem in engere Hirnarterien weitergespült werden und diese verschließen. Andererseits führt Arteriosklerose zu Gefäßverengungen, die ebenso zu gefährlichen Gefäßverschlüssen führen können.

Diabetes mellitus und Herzerkrankungen

Auch Diabetes mellitus begünstigt Arteriosklerose und ist damit ein entscheidender Risikofaktor für einen Schlaganfall. Allerdings lässt sich das Schlaganfall-Risiko durch Diabetes um etwa die Hälfte reduzieren, wenn der Blutzuckerspiegel bei der Behandlung dauerhaft auf einem normalen Niveau gehalten wird.

Herzerkrankungen deuten ebenfalls auf ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall hin. So folgt beispielsweise einem Herzinfarkt in zehn Prozent der Fälle innerhalb der folgenden sechs Wochen auch ein Schlaganfall, berichtet die Sendung "Gesundheitsgespräch" weiter. Vorhofflimmern gehört ebenfalls zu den Risikofaktoren bei den Herzkrankheiten. Hierbei handelt es sich um eine Form der Herzrhythmusstörung: In Phasen, in denen das Blut zu langsam fließt, kann es gerinnen; schlägt das Herz wieder normal wird dieses Gerinnsel hinaus gespült und kann in die Hirnarterien gelangen, wo es dann zu einer Gefäßverstopfung und in der Folge zum Schlaganfall kommen kann.

Genetisch bedingte Veränderungen

Zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall, die sich nicht beeinflussen lassen, gehören genetisch bedingte Veränderungen, die in vielfältiger Form auftreten können. Beispielhaft seien hier Gerinnungsstörungen genannt, bei denen bestimmte Proteine im Blut dafür verantwortlich sind, dass das Blut schneller gerinnt und somit die Gefahr steigt, dass sich gefährliche Blutgerinnsel bilden, die in Richtung Gehirn gespült werden. Ein anderer Fall von erblichen Risikofaktoren ist ein erhöhtes Vorkommen von Homozystein im Blut. Die Aminosäure steht in Verdacht, vorzeitig Arteriosklerose auszulösen und entsprechend das Schlaganfallrisiko zu erhöhen.

Beeinflussbare Risikofaktoren: Nikotin, Alkohol, Stress

So wenig man gegen genetisch bedingte Veränderungen ausrichten kann, umso mehr lässt sich der eigene Lebensstil beeinflussen. Nikotin und Alkohol erhöhen beispielsweise deutlich die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht sowohl den Blutdruck als auch den Gerinnungsfaktor des Bluts. Zusätzlich kann Alkohol die Entstehung von Herzkrankheiten fördern, so auch das beschriebene Vorhofflimmern. Rauchen begünstigt hingegen die Entstehung von gefährlicher Arteriosklerose und sorgt für eine Verengung der Gefäße. Nikotin zählt damit ebenfalls zu den großen Risikofaktoren für einen Schlaganfall.

Wie die "Ärztezeitung" berichtet, gesellt sich auch Stress zu den gewichtigen Risikofaktoren, die sich vielfach vermeiden ließen. Nahm man bisher an, dass Stress vor allem für Herzinfarkte verantwortlich zeigt, konnte eine britische Studie aus dem Jahr 2012 nun auch die negativen Auswirkungen auf das Gehirn nachweisen. Allerdings ist derzeit noch nichts über den genauen Mechanismus bekannt, durch den psychische Probleme wie Stress einen Schlaganfall begünstigen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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