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Tollwut: Viruserkrankung ohne Impfung meist tödlich

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Tollwut – Viruserkrankung ohne Impfung meist tödlich

08.02.2013, 15:06 Uhr | km (CF)

Tollwut: Viruserkrankung ohne Impfung meist tödlich. Eine Tollwutimpfung ist vor allem bei Tropenreisen zu empfehlen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/tverkhovinets)

Eine Tollwutimpfung ist vor allem bei Tropenreisen zu empfehlen. (Quelle: tverkhovinets/Thinkstock by Getty-Images)

Wildtiere wie Hunde, Füchse oder Fledermäuse verbreiten die Tollwuterkrankung durch Bisse und Kratzwunden. Für den Menschen ist eine Ansteckung fatal und endet oft tödlich. Durch eine Impfung lässt sich der Viruserkrankung vorbeugen. Sie kann aber auch noch kurz nach einer Verletzung durch ein infiziertes Tier wirken.

Was ist Tollwut?

Bei der Tollwut handelt es sich um eine Krankheit des Zentralnervensystems, ausgelöst durch das Tollwutvirus. Infizierte Tiere wie Hunde, Füchse oder Fledermäuse übertragen das Virus durch Bisse oder Kratz-Attacken. Eine Infektion über den Speichel ist ebenfalls möglich, wenn das Tier den Menschen an verletzten Stellen leckt oder Speichel in die Schleimhäute gelangt. Die Inkubationszeit kann sich von zehn Tagen über mehrere Jahre erstrecken.

Das Virus bahnt sich dann seinen Weg über das Nervensystem zum Gehirn, von wo aus es schließlich den gesamten Körper befällt. Die Folge sind oft Grippesymptome, Krämpfe und Lähmungen. Nach Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) verläuft eine ausgebrochene Tollwuterkrankung in der Regel tödlich, da es keine erfolgreiche Behandlungsmethode dagegen gibt.

Viruserkrankung durch Impfung vorbeugen

Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Impfung unter bestimmten Voraussetzungen dringend zu empfehlen. Es sollten sich nicht nur Besucher von gefährdeten Gebieten impfen lassen, sondern auch Personen, die beruflichen Umgang mit Tieren pflegen – zum Beispiel Förster oder Tierärzte. Alle Reisenden, die mit dem Rucksack unterwegs sind und sich viel in der freien Natur aufhalten, sollten sich ebenfalls schützen. Fieberkranke sollten jedoch keine Impfung erhalten und Schwangere sollten mit ihrem Arzt Risiken und Nutzen einer Tollwutimpfung abwägen. (Was ist eine Virusinfektion und wie verläuft sie?)

Schon vor der Reise impfen lassen

Eine Impfung lohnt sich vor allem bei Reisen nach Afrika, Asien oder Lateinamerika. Dort ist Tollwut vor allem bei Hunden verbreitet. Gerade ländliche Gebiete sind als gefährlich einzustufen. Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Arzt über den genauen Ablauf der Schutzmaßnahme. Dort können Sie erfahren, wie viele Injektionen in welchen Zeitabständen notwendig sind und welcher Impfstoff infrage kommt. Zudem ist eine Impfung in Deutschland und nicht erst im gefährdeten Reiseland zu empfehlen. Denn im Ausland könnten die Impfstoffe schwächer sein und zudem mehr Nebenwirkungen auftreten, warnt das DGK. In Deutschland selbst gilt die Krankheit zwar weitestgehend als ausgerottet, was die Übertragung durch Füchse und Hunde angeht, vor allem durch Fledermäuse besteht jedoch noch immer eine erhöhte Gefahr, sich zu infizieren. (Warum Antibiotika gegen Viren wirkungslos ist)

Nach einem Biss schnell handeln

Eine Impfung ist aber nicht nur vor, sondern auch direkt nach einer Verwundung durch ein infiziertes Tier möglich. Sollte ein tollwutverdächtiges Tier Sie verletzt haben, sind jedoch zunächst Erste-Hilfe-Maßnahmen wichtig: Waschen Sie die Wunde sofort gut aus. Wunden, die mit dem Speichel des Tieres in Berührung gekommen sind, sollten Sie mit Seife auswaschen, rät das DGK. Danach spülen Sie die Wunde gründlich mit Wasser und desinfizieren sie – am besten mit einer Jodtinktur oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel. Decken Sie die Wunde mit einem sterilen Tuch ab und verbinden Sie alles mit einer Mullbinde. Begeben Sie sich dann umgehend in ein Krankenhaus oder zu einem Arzt, der Ihnen eine Impfung verabreicht. (Influenza-A-Virus: Das sollten Sie wissen)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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