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Schlaganfall und Beruf: Das passiert nach der Krankheit

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Schlaganfall und Beruf: Das passiert nach der Krankheit

07.03.2013, 16:23 Uhr | ac (CF)

Schlaganfall und Beruf: Das passiert nach der Krankheit. Steigen Sie nach einem Schlaganfall langsam wieder in den Beruf ein (Quelle: imago/INSADCO)

Steigen Sie nach einem Schlaganfall langsam wieder in den Beruf ein (Quelle: INSADCO/imago)

Die Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall gelingt nur den wenigsten Betroffenen problemlos. Nicht selten ist es Schlaganfallpatienten aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen und gesunkener Leistungsfähigkeit sogar unmöglich, den alten Job wieder aufzunehmen. Dann kann eine Umschulung infrage kommen. In besonders schweren Fällen müssen Patienten Rente wegen Erwerbsunfähigkeit beantragen.

Schwierige Rückkehr in das Arbeitsleben

In nur 10 Prozent aller Fälle gelingt die Wiedereingliederung von Schlaganfallpatienten in das Berufsleben vollständig, berichtet das Gesundheitsportal "netdoktor.de". Meist sind die Betroffenen geistig und körperlich zumindest noch so weit beeinträchtigt, dass einige Einschränkungen im weiteren Arbeitsleben unvermeidbar sind.

Zu den gängigsten Maßnahmen zählen eine Reduzierung der Arbeitszeit oder spezielle Anpassungen des Arbeitsplatzes. In manchen Fällen erfordert der bisher ausgeübte Beruf jedoch bestimmte Fähigkeiten ab, die der Schlaganfallpatient nicht mehr leisten kann. Besonders dann, wenn der Betroffene eine große Sicherheitsverantwortung trägt, kann ein Wechsel des Arbeitsplatzes für die Wiedereingliederung in den Beruf sinnvoll sein. So ist es vielleicht möglich, eine andere, leichtere Tätigkeit beim gleichen Arbeitgeber auszuführen oder aber in Teilzeit schrittweise wieder in das Arbeitsleben zurückzukehren.

Nach einem Schlaganfall sinkt die Leistungsfähigkeit

Die größten Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall bereitet die nachlassende Leistungsfähigkeit: Neben den körperlichen Einschränkungen wie bleibenden Lähmungserscheinungen sind es vor allem die psychischen Anforderungen, denen Betroffene nicht mehr gerecht werden. Häufig geraten sie bei Ausdauer, Sorgfalt, Schnelligkeit und Belastbarkeit recht bald an ihre Grenzen. Diese zwar nur leichtgradigen Störungen bleiben während der Rehabilitationsphase häufig unerkannt und treten erst in der beruflichen Praxis deutlich zutage. (Schlaganfallsymptome: Auf diese Zeichen sollten Sie achten)

Soziales Umfeld beeinflusst Reintegration

Auch das Wesen von Schlaganfallpatienten hat sich nach der überstandenen Krankheit häufig verändert. So lassen sich häufig Probleme beim zwischenmenschlichen Umgang mit Kollegen beobachten, berichtet Experte Manfred Smeja laut "myhandicap.de", einem Portal für Menschen mit Behinderung. Smeja rät aus diesem Grund dazu, die psychischen und sozialen Faktoren bei den Rehamaßnahmen stärker zu berücksichtigen, um die Erfolgschancen bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall zu erhöhen. (Schlaganfall vorbeugen: Tipps und Maßnahmen)

Tipps zur beruflichen Wiedereingliederung

Entsprechend sollten Betroffene Wert darauf legen, dass entsprechende Maßnahmen ein fester Bestandteil des Rehabilitationsprozesses sind. Besteht die Notwendigkeit, dass Ihr Arbeitsplatz behindertengerecht ausgestattet werden muss, erhalten Sie Unterstützung durch die Arbeitsagentur sowie den Rentenversicherungsträger. Diese übernehmen einen Teil der für den Arbeitgeber anfallenden Kosten. Sollten Umschulungsmaßnahmen notwendig sein, finden Sie in diesen Institutionen ebenfalls den richtigen Ansprechpartner. Für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall tragen sie die Kosten für die Umschulung und leisten außerdem finanzielle Hilfe bei der Einarbeitung in den neuen Beruf.

Erwerbsminderungsrente möglich

Sollten Betroffene aufgrund der Folgen eines Schlaganfalls nur weniger als sechs, aber mehr als drei Stunden am Tag arbeiten können, haben diese Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, um so die geringere Lohnhöhe auszugleichen. Wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, gilt hingegen als voll erwerbsunfähig und kann Rente wegen voller Erwerbsminderung beantragen. (Nach dem Schlaganfall Auto fahren: Darauf müssen Sie achten)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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