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Diabetes mellitus: Alle 20 Minuten stirbt ein Deutscher an Diabetes

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Diabetes  

Alle 20 Minuten stirbt ein Mensch an Diabetes

07.03.2013, 10:18 Uhr | stw/akl

Diabetes mellitus: Alle 20 Minuten stirbt ein Deutscher an Diabetes. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Nach Angaben der deutschen Diabetes-Hilfe sterben sogar drei Erkrankte pro Stunde.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Nach Angaben der deutschen Diabetes-Hilfe sterben sogar drei Erkrankte pro Stunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an der chronischen Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus. Vor allem die drastischen Folgen der Krankheit wie Amputation oder Erblindung sind erschreckend. Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe stirbt in Deutschland alle 20 Minuten ein Mensch an Diabetes. Die Kampagne "Diabetes STOPPEN - jetzt!" möchte nun gezielt auf die Zuckerkrankheit aufmerksam machen. Das sind die Warnzeichen für Diabetes.

1.000 Neuerkrankungen pro Tag

Jeden Tag erkranken in Deutschland fast 1.000 Menschen neu an Diabetes. Entgegen der landläufigen Meinung ist jedoch nicht der hohe Zuckerkonsum Auslöser der Krankheit. Vielmehr führen verschiedene Faktoren dazu, dass der Zuckerhaushalt entgleist. Nach Ansicht von Forschern sind Überernährung und Fettleibigkeit die Hauptauslöser für die Krankheit.

Übergewicht ist die Hauptursache

Die Daten der Deutschen Diabetes Hilfe zeigen das drastische Ausmaß: Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und mehr als die Hälfte der Frauen (53 Prozent) haben ein zu hohes Körpergewicht und knapp ein Viertel (24 Prozent) sind schwer übergewichtig. Neben Übergewicht begünstigen auch eine ungesunde Ernährung, Rauchen und Stress die Krankheit. Zudem wächst das Risiko, an Diabetes zu erkranken, mit jedem Lebensjahr. Aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle.

Gefährliche Folgekrankheiten drohen

Durch Diabetes können sich zudem gefährliche Folgekrankheiten entwickeln. Drei Viertel aller Diabetiker sterben an akuten Gefäßverschlüssen, meist an Herzinfarkt, aber auch an Schlaganfall. Das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, ist für Betroffene zwei- bis viermal höher als bei Nicht-Diabetikern. Zudem gibt es jedes Jahr 40.000 Amputationen, und 2.000 Menschen erblinden jedes Jahr durch die Zuckerkrankheit.

Warnzeichen ernst nehmen

Typ-2-Diabetes, der sogenannte Altersdiabetes, entwickelt sich schleichend. Wer die Anzeichen kennt, kann frühzeitig handeln und so schwere Folgeschäden verhindern. Warnzeichen sind unter anderem Kribbeln, Brennen und Taubheit in den Füßen. Aber auch großer Durst und häufiger Harndrang können auf die Krankheit hinweisen. Trockene und juckende Hautstellen, die nur schwer heilen, sind weitere Symptome. Zudem kommt es häufig zu Infektionen im Magen-Darm-Bereich, Zahnfleischentzündungen, Harnwegsinfekten oder Grippe, da das Immunsystem bei Diabetikern geschwächt ist. Viele Betroffene leiden unter Müdigkeit, Schwäche und verlieren deutlich an Gewicht.

Wer diese Symptome bei sich beobachtet, sollte einen Arzt aufsuchen. Ein Bluttest kann klären, ob wirklich Diabetes mellitus hinter den Symptomen steckt oder ob eine andere Erkrankung der Auslöser ist.

ratgeber.t-online.de: Diabetes – Wissenswertes rund um die Zuckerkrankheit

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