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Schlaganfall: Ein Schlaganfall ist nicht immer gleich

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Schlaganfall  

Immer mehr Frauen erleiden einen Schlaganfall

07.03.2013, 14:16 Uhr | stw, dpa/tmn

Schlaganfall: Ein Schlaganfall ist nicht immer gleich. Knapp 270.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall. Die Symptome sind bei Frauen und Männern jedoch unterschiedlich.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Knapp 270.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall. Die Symptome sind bei Frauen und Männern jedoch unterschiedlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2050 rund 30 Prozent mehr Frauen als Männer einen Schlaganafall erleiden werden. Der Grund: Offensichtlich gibt es für das weibliche Geschlecht spezifische Risiken, die einen Schlaganfall begünstigen.

55 Prozent der Betroffenen sind Frauen

Üblicherweise tritt der Schlaganfall plötzlich auf. Die häufigste Ursache ist Arterienverkalkung, die durch Risikofaktoren wie Alkohol, Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus gefördert wird. In den Arterien lagern sich Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalze ab und verengen diese Stück für Stück. Bildet sich dann ein Blutgerinnsel, kann dieses die Arterie komplett verstopfen - ein Schlaganfall ist die Folge.

Rauchende Frauen sind besonders gefährdet

Studien zeigen jedoch, dass es speziell für Frauen bestimmte Risiken gibt, die einen Schlaganfall begünstigen. Nach einer Auswertung des US National Health Interview Survey haben besonders rauchende Frauen ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Die Zigarette sorgt dafür, dass das Risiko um das das 3-fache ansteigt, bei Männern steigt die Gefahr um das 1,7-fache an.

Pille begünstigt Schlaganfall

Auch die Antibabypille zählt zu den Risiken, insbesondere in Kombination mit dem Rauchen, da die weiblichen Hormone die Bildung von Thrombosen begünstigen. Die Verhütung mit der Pille allein ist laut der Stiftung aber kein Risikofaktor.

Frauen empfinden den Schlaganfall anders

Nicht nur die Risiken sind für Frauen und Männer unterschiedlich, auch die Symptome für einen Schlaganfall unterscheiden sich. Die typischen Anzeichen eines Schlaganfalls sind plötzlich eintretende Sehstörungen, Sprach- oder Verständnisstörungen, Lähmungen auf einer Körperseite und Taubheitsgefühle sowie äußerst heftiger, plötzlich auftretender Kopfschmerz.

Betroffene Frauen beschreiben jedoch häufig weniger klassische Symptome als Männer. Dazu zählen laut der Deutschen Schlaganfall-Hilfe Schluckbeschwerden, Atemnot sowie Gliederschmerzen. Das lässt darauf schließen, dass Frauen einen Schlaganfall anders empfinden.

Frauen werden häufiger zum Pflegefall

Laut einer US-Studie werden Frauen zudem nach einem Schlaganfall häufiger zum Pflegefall. Eine Erklärung dafür kann das Alter sein, denn in Deutschland sind Frauen im Durchschnitt 75 Jahre alt, wenn sie einen Schlaganfall erleiden, Männer etwa 68 Jahre.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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